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aktualisiert am 13. Juni 2017










  VORRUNDE
24.09.16  19.00 Uhr  KSV Grünstadt : KSC Schifferstadt        481,0:  522,0
15.10.16  19.00 Uhr  KSV Grünstadt : KSV Lörrach        509,0:  554,8
17.12.16  19.00 Uhr  KSV Grünstadt : AC Weinheim        481,0  :  475,0
21.01.17  19.00 Uhr  KSV Grünstadt : TSV Heinsheim        465,0     :  578,4
  RÜCKRUNDE
04.02.17  19.00 Uhr  KSV Grünstadt : KSV Lörrach        535,5         :  553,4
25.02.17  19.00 Uhr  AC Weinheim : KSV Grünstadt        488,0      :  573,0
11.03.17  18.00 Uhr  KSC Schifferstadt : KSV Grünstadt        540,5          :  502,0
08.04.17  20.00 Uhr  TSV Heinsheim : KSV Grünstadt        654,0           :  594,0



OBERLIGA  (2. Mannschaft)  Saison 2016/2017

         VORRUNDE
08.10.16  19.00 Uhr  AC Wemmetsweiler : KSV Grünstadt II   125,5   :   98,0
22.10.16  19.00 Uhr  KSV Grünstadt II : KSV Hostenbach   106,0: 271,0
05.11.16  19.00 Uhr  KSV Grünstadt II : AC Weisenau   110,0: 161,0
10.12.16  19.00 Uhr  KSV Grünstadt II : TSG Hassloch   181,0:   85,0
  RÜCKRUNDE
28.01.17  19.00 Uhr  KSV Grünstadt II : AC Wemmetsweiler   165,0: 124,0
11.02.17  19.00 Uhr  KSV Hostenbach : KSV Grünstadt II   237,2: 128,0
04.03.17  19.00 Uhr  AC Weisenau : KSV Grünstadt II   127,0: 156,0
25.03.17  TSG Hassloch : KSV Grünstadt II   555,8: 119,0




Sophia Attilo gewann die Silbermedaille in der Klasse bis 58 kg beim Women Weightlifting Grand Prix in Nagold.
Mit einer neuen Bestleistung von 167 kg im Zweikampf (78 / 89) konnte sie sich vor der Norwegerin Sol Anette Waaler platzieren. Stärker war nur Zekiye Nyland (ebenfalls Norwegen), die 183 kg bewältigte.
Mit 89 Teilnehmerinnen aus 18 Nationen (u. a. sogar aus Indien) war dieses hervorragend organisierte Turnier hochkarätig besetzt.




Zum dritten Mal in Folge haben Sportlerinnen des KSV Grünstadt am Internationalen Alpencup teilgenommen, der in Rorschach (Schweiz) ausgetragen wurde. Der größte Coup gelang dabei Sophia Attilo, die sich in der Gesamtwertung der Frauen an die Spitze setzen konnte.
Lombardei, Bayern, St. Gallen, Vorarlberg und Tirol – das sind die Regionen, die schon seit über 30 Jahren um die Trophäen des Internationalen Alpencups wetteifern und diese Veranstaltung abwechselnd ausrichten. Vor einiger Zeit öffnete man die Frauenklasse für alle Nationen und es hat sich längst herumgesprochen, dass es sich um ein interessantes und gut organisiertes Turnier handelt. „Als 2015 der Austragungsort Legnano in der Lombardei war, sind wir darauf aufmerksam geworden – vor allem, weil wir Verwandte in der Gegend haben“, sagt Sophia Attilo. Damals ging sie noch alleine an den Start, ein Jahr später waren die KSV-Mädels zu dritt und auch jetzt machten sich Emily Keßler und Carolin Dauth zusammen mit Sophia und ihrem Vater und Trainer John Attilo auf den Weg an den Bodensee. Die knapp 15-jährige Emily Keßler hatte als Jüngste gleich die schwierigste Aufgabe zu bewältigen: Da es neben der U14 keine weitere Alterseinteilung gibt, wurde sie im Wettbewerb der Frauen-Kategorie zugeordnet. Sie schaffte mit 54 kg im Reißen und 64 kg im Stoßen sechs gültige Versuche und belegte in der Gewichtsklasse bis 58 kg den siebten Rang. Carolin Dauth, die in der Klasse bis 63 kg an die Hantel ging, schaffte 68 kg im Reißen und 77 kg im Stoßen. Die in den jeweiligen dritten Versuchen aufgelegten Lasten wollten ihr an diesem Tag leider nicht gelingen. Sie erreichte mit ihrer Zweikampfleistung von 145 kg den fünften Platz. Auch Sophia Attilo scheiterte an den von ihr in den dritten Versuchen angestrebten Bestwerten -  was ihren grandiosen Erfolg allerdings nicht beeinträchtigen konnte. Mit 75 kg im Reißen und 91 kg im Stoßen gewann sie die Gewichtsklasse bis 58 kg. Im Zweikampf erzielte sie 166 kg und hatte damit einen deutlichen Vorsprung auf Vorjahressiegerin Vittoria Carnevale aus der Lombardei, welche 153 kg bewältigte. In der Gesamtwertung aller dreißig Teilnehmerinnen lag Sophia Attilo ebenfalls vorne und die Mannschaftswertung brachte eine weitere Überraschung: Zusammen mit Davina Kaiser vom AC Weisenau traten die KSV-Athletinnen als „Team Rheinland-Pfalz“ an und belegten hinter Bayern und der Lombardei einen hervorragenden dritten Platz.

 



Im letzten Rundenwettkampf der Zweiten Bundesliga übertrafen die Gewichtheber des KSV Grünstadt ein weiteres Mal ihren eigenen Vereinsrekord. Mit 594 Relativpunkten verkauften sie sich beim überragenden Spitzenreiter TSV Heinsheim außerordentlich gut. Die Gastgeber bereiteten dem jungen KSV-Team einen freundlichen Empfang und lobten bereits im Vorfeld dessen respektable Leistungen in der zweithöchsten Liga. Sie beabsichtigen allerdings, mit einer ebenso eindrucksvollen Abschluss-Vorstellung in die Bundesliga aufzusteigen. Lediglich einen einzigen Minuspunkt hatten die Heinsheimer auf dem Konto – und dabei sollte es auch bleiben. Mit einem Gesamtergebnis von 654,0 Kilopunkten ließen sie den Grünstadtern kaum eine Chance. Trainer John Attilo hoffte, vielleicht im Reißen einen Punkt holen zu können und motivierte seine Schützlinge entsprechend. Die erste Gruppe legte daher schon richtig gut los: Padou Izere Shima überbot seinen bisherigen Spitzenwert bereits im zweiten Versuch und steigerte sich im dritten Durchgang nochmals auf 84 kg. Giuliano Attilo schaffte ebenfalls eine neue Bestmarke (90 kg); Carolin Dauth blieb mit einem Fehlversuch nur ganz knapp darunter. Die zwischenzeitliche Führung musste der KSV aber schnell wieder abgeben, denn die Hausherren schickten im nächsten Block ihre beiden Spitzenheber Petar Angelov und Aleksandar Dimitrov auf die Bühne. Sarah Davies, Patrick Drews und Joshua Attilo hatten trotz imponierender Auftritte keine Möglichkeit, den Heinsheimer Punktgewinn im Reißen (257,0 : 236,5) zu verhindern. Diesen Vorsprung konnte der TSV im Stoßen weiter ausbauen und so ging es für die Athleten des KSV Grünstadt hauptsächlich darum, ihre eigenen Zielsetzungen zu verwirklichen. Giuliano Attilo beendete die Saison mit drei persönlichen Bestleistungen, das gleiche gelang seinem Bruder Joshua. Padou Izere Shima übersprang erstmals die 100-Punkte-Marke und konnte seine vor einer Woche aufgestellten Rekorde erneut übertreffen. Die Erfolgskurve des 16-Jährigen zeigt momentan steil nach oben und noch ist kein Ende in Sicht. Kontinuität bewiesen auch Carolin Dauth und Patrick Drews, die 89 bzw. 94 Punkte zum Gesamtergebnis beisteuerten. Stärkste Heberin des KSV war wieder einmal Sarah Davies, obwohl die Engländerin vier Tage nach ihrem anstrengenden Wettkampf bei den Europameisterschaften in Split natürlich einen Gang zurückschalten musste. „Wir freuen uns sehr, dass sie unbedingt beim Saison-Finale dabei sein wollte“, sagte John Attilo. „Sarah wird uns auch in der nächsten Runde zur Verfügung stehen“, ergänzt er. „Sofern es der Terminkalender mit Weltmeisterschaften und Commonwealth Games erlaubt.“ Der KSV Grünstadt kann durchaus optimistisch in die Zukunft blicken, denn die Mannschaft hat bewiesen, dass sie definitiv in der zweithöchsten Liga mithalten kann. Das liegt jedoch nicht nur an der britischen National-Heberin, denn ausnahmslos alle Sportler haben sich im letzten Jahr beachtlich gesteigert. 

Einzelergebnisse: (B=Bestleistung)
Giuliano Attilo: 91 Reißen (B) / 115 Stoßen (B) / 206 Zweikampf (B) = 79 Punkte
Joshua Attilo: 106 (B) / 130 (B) / 236 (B) = 88 Pkt.
Carolin Dauth: 67 / 77 / 144 = 89 Pkt.
Patrick Drews: 107 / 132 / 239 = 94 Pkt.
Padou Izere Shima: 84 (B) / 100 (B) / 184 (B) = 107 Pkt.
Sarah Davies: 87 / 109 / 196 = 137 Pkt.
Nik Hammer: 96 (B) / 115 / 211 = 75 Pkt. (außer Konkurrenz)



Die Reserve-Mannschaft des KSV Grünstadt hat ihre erste Saison in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland trotz einer Niederlage im vorgezogenen Auswärtskampf bei der TSG Haßloch erfolgreich beendet.
119 Relativpunkte erzielte das junge KSV-Team. Was allerdings ins Auge sticht, ist das Ergebnis der Gastgeber: 555,8 Kilopunkte mit vier Hebern, das gleicht schon einer Sensation. Noch vor wenigen Wochen lag die TSG Haßloch weit abgeschlagen am Tabellenende. Nun scheint sich der Traditionsverein mit aller Macht gegen den drohenden Abstieg in die Landesliga zu stemmen. Dazu wurden vier Neuzugänge verpflichtet, die allesamt Bundesliga-Niveau haben – drei davon gingen bereits in der vorigen Begegnung beim AC Weisenau an die Hantel. Der KSV stellte sich darauf ein und verzichtete auf den Start von Emily Keßler, die einen sehr weiten Anfahrtsweg hat; Nils Feil durfte ebenfalls pausieren, denn er absolvierte bisher die meisten Wettkämpfe. Die Grünstadter traten in der Besetzung Bastian Feil, Philipp Feil und Lucas Hummel an. Für den erkrankten Leonhard Haßelbeck sprang Nik Hammer ein. „Leider hatten wir gegen die starken Haßlocher absolut keine Chance“, sagte Betreuer Steffen Schneider. „Deswegen haben wir auf schöne und gültige Versuche hingearbeitet, was den Jungs auch sehr gut gelungen ist.“ Lucas Hummel schaffte im Reißen und im Zweikampf eine neue persönliche Bestleistung, die Feil-Brüder imponierten mit sechs gültigen Versuchen. Nik Hammer verzichtete auf seinen letzten Stoßversuch, erzielte aber mit 59 Punkten das höchste Einzelergebnis für den KSV. Das Oberliga-Team liegt weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz. Die Runde wird zwar erst nächste Woche mit der Begegnung AC Wemmetsweiler gegen AC Weisenau abgeschlossen, danach sollte sich jedoch für Grünstadt keine Veränderung der Position ergeben. „Wir sind alle sehr stolz auf diese junge Mannschaft“, bestätigte Steffen Schneider. „Sie hat unseren Verein super repräsentiert.

Einzelergebnisse:
Bastian Feil: 68 kg Reißen / 82 kg Stoßen / 150 kg Zweikampf = 17 Relativpunkte
Philipp Feil: 68 / 82 / 150 = 17 Pkt.
Lucas Hummel: 60 / 70 / 130 = 26 Pkt.
Nik Hammer: 88 / 110 / 198 = 59 Pkt.




Eine Auswärts-Niederlage gab es für die Zweitliga-Gewichtheber des KSV Grünstadt: Mit 502,0 zu 540,5 Relativpunkten (0:3) verloren sie beim KSC 07 Schifferstadt, überzeugten aber durch sehr gute Leistungen.
Es war in der Tat ein echtes Pfalzderby, das am Samstag im Konditionsraum der Schifferstadter Wilfried-Dietrich-Halle stattfand, denn es standen sich zwei Mannschaften gegenüber, die ausschließlich mit einheimischen Sportlern besetzt waren. KSV-Trainer John Attilo und der Coach des KSC, Günter Renner, stellten anschließend fest, dass viele der Athleten schon vor mehr als zehn Jahren bei Jugendliga-Wettkämpfen aufeinandertrafen. „Die Schifferstadter Jugendlichen – ein wenig älter als der Grünstadter Nachwuchs – waren damals sehr erfolgreich und wurden zu unseren Vorbildern“, sagte Attilo. „Und ihr seid dann in unsere Fußstapfen getreten“, ergänzt Renner. So bewiesen beide Teams an diesem Samstagabend, dass sie Gewichtheben von der Pike auf gelernt haben und boten den Zuschauern exzellente technische Ausführungen ihrer Versuche. Paradedisziplin der Schifferstadter ist das Reißen, daher rechnete sich Trainer Attilo hier auch wenig Chancen aus. Fast alle Grünstadter Heber brachten ihren ersten und zweiten Versuch durch und gingen im dritten Durchgang an neue Bestleistungen, denn sie hatten ja nichts zu verlieren. Wie es aber häufig der Fall ist: Wenn‘s bei einem nicht klappt, funktioniert’s bei den anderen ebenfalls nicht. Padou Izere Shima schaffte als Einziger, sich zu steigern: von 78 auf 80 kg. Dreimal gültig hieß es außerdem für Nik Hammer, der seinen Rekord von 95 kg einstellte. Carolin Dauth, Giuliano Attilo und Joshua Attilo kamen ganz nahe an ihr bisheriges Maximalgewicht heran; lediglich Patrick Drews hatte etwas Pech, weil er nur seine Anfangslast zur Hochstrecke bringen konnte. 187 Kilopunkte hatte der KSV Grünstadt nach dem Reißen auf dem Konto, der KSC Schifferstadt kam auf einen Wert von 213,6 und sicherte sich daher den ersten Punkt des Gesamtresultats. Im darauffolgenden Stoßen kam dann richtig Spannung auf, denn hier war den Vorsprung der Vorderpfälzer von Anfang an wesentlich geringer. „Hätten wir einen derart perfekten Tag wie in Weinheim erwischt, wäre die Sache etwas anders ausgegangen“, meinte John Attilo nach Auswertung des Wettkampfprotokolls. Doch dieses Mal lag das Glück auf Seiten der Gegner, die sich nur einen einzigen Fehlversuch leisteten und auch diese Disziplin mit knapp 12 Punkten Vorsprung (326,9 : 315,0) zu ihren Gunsten entschieden. Herausragender KSV-Athlet war Patrick Drews, der 140 kg stemmte und seine Bestmarke um weitere fünf Kilo nach oben schraubte. „Ein ganz individueller Wunsch ist heute in Erfüllung gegangen“, freute sich John Attilo. „Mit unseren eigenen Nachwuchssportlern die 500 Punktemarke zu knacken – das war mein Ziel.“ Darauf können er und seine Schützlinge richtig stolz sein; auch wenn nicht jeder von seinen eigenen Leistungen absolut überzeugt war. Patrick Drews und Padou Izere Shima zählten mit 95 bzw. 99 Relativpunkten zu den besten drei Athleten der gesamten Veranstaltung. An der Spitze stand ebenfalls eine Grünstadterin – allerdings im Trikot des KSC Schifferstadt: Überragende 123 Kilopunkte erreichte Sophia Attilo, die erneut drei persönliche Rekorde aufstellte (Stoßen, Zweikampf und Relativergebnis) und dadurch das gesamte Publikum begeisterte.

Einzelergebnisse:
Nik Hammer: 95 kg Reißen, 116 kg Stoßen, 211 kg Zweikampf = 72 Relativpunkte
Giuliano Attilo: 89 / 110 / 199 = 75 Pkt.
Joshua Attilo: 102 / 125 / 227 = 76 Pkt.
Carolin Dauth: 66 / 76 / 142 = 85 Pkt.
Patrick Drews: 100 / 140 / 240 = 95 Pkt.
Padou Izere Shima: 80 / 93 / 173 = 99 Pkt.


Erfolgreiches Wochenende für den Nachwuchs des KSV Grünstadt: Die Mehrkämpfer setzen sich am ersten Wettkampftag der Jugendliga-Saison gleich an die Spitze der Mannschafts-Tabelle und das Oberliga-Team gewinnt die Partie beim AC Mainz-Weisenau mit 156 zu 127 Relativpunkten.
Den Sprung von der Jugend- in die Oberliga geschafft haben nach Erreichen der Altersgrenze die beiden 14-jährigen Athleten Emily Keßler und Lucas Knodel, die am gleichen Tag in Mainz-Weisenau für den KSV Grünstadt II an die Hantel gingen und mit mehreren Bestleistungen imponierten. Emily Keßler steigerte sich im Reißen auf 52 kg und im Stoßen auf 63 kg; Lucas Knodel stellte mit 53 kg im Stoßen einen neuen persönlichen Rekord auf. Auch die Brüder Bastian Feil (85 kg) und Nils Feil (86 kg) übertrafen hier ihre bisherigen Bestmarken. Nach diesem Sieg überholte Grünstadt den AC Weisenau in der Tabelle und liegt nun mit 6 : 8 Punkten auf dem dritten Rang.

Einzelergebnisse:
Bastian Feil: 70 kg Reißen / 85 kg Stoßen / 155 kg Zweikampf = 22 Relativpunkte
Lucas Hummel: 55 / 71 / 126 = 26 Pkt.
Nils Feil: 63 / 86 / 149 = 57 Pkt.
Emily Keßler: 52 / 63 / 115 = 72 Pkt.
Lucas Knodel: 40 / 53 / 93 = 21 Pkt. (außer Konkurrenz)
Leo Haßelbeck: 76 / 98 / 174 = 13,7 Pkt. (außer Konkurrenz) 









Großartiger Auftritt der Gewichtheber des KSV Grünstadt: Beim Auswärtskampf in der Zweiten Bundesliga gegen den AC Weinheim erzielten sie mit 573,0 Relativpunkten einen souveränen Sieg und verbesserten dabei den erst vor drei Wochen aufgestellten Vereinsrekord um fast 40 Punkte.  
Davon wurden Sportler und mitgereiste Fans selbst ein wenig überrascht. KSV-Trainer John Attilo war überwältigt von der Stärke seiner jungen Truppe: „Ich kann immer noch nicht so recht glauben, was sie da geleistet haben.“ Es gibt eben Tage, da läuft einfach alles – und so einen Tag hatte der KSV Grünstadt am Samstag in Weinheim wohl erwischt. Die Gastgeber freuten sich zwar über die eigene Rundenbestleistung von 488 Relativpunkten, sparten jedoch nicht an Lob für ihre Gegner. Denn Grünstadt legte schon im Reißen ordentlich vor: Siebzehn gültige Versuche der sechs KSV-Athleten führten zu einem Ergebnis von 228 Punkten in dieser Teildisziplin; lediglich Patrick Drews scheiterte an seinem Anfangsgewicht von 100 kg. Das Missgeschick machte er später wieder wett, indem er im Stoßen mit einer neuen persönlichen Bestmarke (135 kg) glänzte. Auch Padou Izere Shima, Carolin Dauth und Joshua Attilo wollten ihre eigenen Rekorde im Stoßen überbieten – das gelang dann allerdings nicht. Es sollten aber die einzigen Fehlversuche bleiben, sechs „Gültige“ brachten Giuliano Attilo und Sarah Davies in die Wertung ein. Für die 24-jährige wettkampferfahrene Britin war dies fast ein Novum: „Es ist schon eine Zeitlang her, dass mir so etwas gelungen ist.“ Ihre erkämpften 138 Relativpunkte sorgten folglich für das höchste Einzelergebnis des Abends. Hierdurch rückte sie in der Rangliste aller weiblichen Bundesliga-Heberinnen auf den vierten Platz vor. Die gleiche Tabellenposition (7:11 Punkte) belegt der KSV Grünstadt in der Gruppe C der Zweiten Bundesliga und hat sich somit definitiv den Klassenerhalt gesichert. Unangefochten an der Spitze (17:1 Punkte) steht weiterhin der TSV Heinsheim, obwohl das Team aus dem Kraichgau beim Verfolger KSC 07 Schifferstadt den ersten Punkt in der laufenden Saison abgeben musste. Großen Anteil daran hatte die Sausenheimerin Sophia Attilo, die sowohl im Reißen (74 kg) als auch im Stoßen (90 kg) neue persönliche Rekorde aufstellte und mit 121 Relativpunkten beste Athletin ihrer Mannschaft war.

Einzelergebnisse:
Joshua Attilo: 105 kg Reißen / 123 kg Stoßen / 228 kg Zweikampf / 77 Relativpunkte
Giuliano Attilo: 87 / 111 / 198 = 80 Pkt.
Carolin Dauth: 68 / 76 / 144 = 89 Pkt.
Padou Izere Shima: 78 / 93 / 171 = 94 Pkt.
Patrick Drews: 105 / 135 / 240 = 95 Pkt.
Sarah Davies: 89 / 111 / 200 = 138 Pkt.



Nach zwei Siegen in Folge gab es für die Oberliga-Mannschaft des KSV Grünstadt nun eine Auswärts-Niederlage: Dem Tabellenführer KSV Hostenbach musste sie sich mit 128,0 zu 237,2 Relativpunkten geschlagen geben.  
Das junge Grünstadter Team reiste ohne Emily Keßler zum Namensvetter ins Saarland: Die 14-jährige Flonheimerin darf nur eine bestimmte Anzahl von Wettkämpfen absolvieren und die Chance auf einen Sieg wäre auch mit ihr nicht allzu hoch gewesen. Neben der Stamm-Besetzung – den Feil-Drillingen, Lucas Hummel und Leonhard Haßelbeck – stand dafür ein „alter Hase“ auf der Heberbühne. Axel Wessolek ging nach langer Verletzungspause wieder für den KSV an die Hantel. Er möchte Ende März bei den Deutschen Meisterschaften der Masters in Schifferstadt starten und nutzte diesen Kampf zur Vorbereitung. Obwohl er als LKW-Fahrer sehr viel unterwegs ist und daher kaum trainieren kann, profitiert er weiterhin von seiner als Jugendlicher gelernten Technik und brachte mit 75 kg im Reißen eine recht gute Leistung. Im Stoßen fehlt noch ein wenig die Kraft, aber die bewältigten 87 kg stellten den 49-Jährigen durchaus zufrieden. Die weiteren KSV-Athleten boten ebenfalls eine gute Vorstellung. Philipp Feil imponierte mit sechs gültigen Versuchen ebenso wie sein Bruder Nils, der mit 61 Punkten gleichzeitig das beste Grünstadter Relativergebnis erzielte. „Wir konzentrieren uns jetzt auf die nächste Begegnung in Mainz-Weisenau am 4. März“, verdeutlichte Trainer John Attilo. „Dort wollen wir um den Sieg kämpfen.“
Einzelergebnisse:
Philipp Feil: Reißen 70 kg / Stoßen 88 kg / Zweikampf 158 = 19 Relativpunkte
Lucas Hummel: 56 / 70 / 126 = 22 Pkt.
Axel Wessolek: 75 / 87 / 162 = 26 Pkt. Nils Feil: 65 / 84 / 149 = 61 Pkt.
Leonhard Haßelbeck: 75 / 94 / 169 = 10,6 Pkt. (außer Konkurrenz)
Bastian Feil: 65 / 83 / 148 = 16,5 Pkt. (außer Konkurrenz)




Das Zweitliga-Duell gegen den KSV Lörrach konnten die Gewichtheber des KSV Grünstadt zwar nicht gewinnen, etwas zu feiern gab es trotzdem: Zum einen wurde mit 535,5 Relativpunkten ein neuer Vereinsrekord aufgestellt, zum anderen erkämpften sich die Gastgeber einen wichtigen Zähler im Reißen.
Im Stoßen und im Zweikampf siegten die Gäste, daraus resultierte die Wertung von 1:2 Punkten zugunsten der Südbadener. Diese traten in der gleichen Besetzung wie im Vorrunden-Kampf an und boten mit den erzielten 553,4 Relativpunkten auch eine ähnlich konstante Vorstellung. Im Vorfeld rechnete man sich beim KSV Grünstadt fast keine Siegchancen aus, dann wurde es im Reißen aber plötzlich spannend: Als der erste Block alle Versuche beendet hatte, lag der KSV Lörrach erwartungsgemäß in Führung. Die Grünstadter Carolin Dauth und Giuliano Attilo zeigten dabei recht ordentliche Leistungen und Padou Izere Shima übertraf mit 78 kg seinen eigenen persönlichen Rekord. Nach den Anfangsversuchen der nächsten Gruppe, in der für die Hausherren Sarah Davies, Joshua Attilo und Patrick Drews an die Hantel gingen, wendete sich das Blatt – Grünstadt führte nun ganz knapp. Was danach folgte, war kaum etwas für schwache Nerven. Im Mittelpunkt standen Joshua Attilo und der Franzose Sebastien Ruolt, denn beide konnten ihr nächstes Hantelgewicht nicht zur Hochstrecke bringen. Attilo scheiterte auch im dritten Durchgang an 102 kg, dadurch war Lörrach zweifelsfrei im Vorteil. Ruolt ließ 111 kg auflegen, die er jedoch ebenfalls nicht schaffte. Folglich konnte der KSV einen hauchdünnen Vorsprung von 2,3 Punkten ins Ziel retten. „Ich hätte mich wahnsinnig geärgert, wenn meine Fehler den Punkt gekostet hätten“, sagte Joshua Attilo anschließend erleichtert. In der Pause wurde die Mannschaft umgestellt, denn Patrick Drews war erkältungsbeding leicht angeschlagen. Im Stoßen kam deshalb Nik Hammer zum Einsatz, der sich mit einer Bestleistung von 117 kg revanchierte. Wie von Trainer John Attilo erwartet, steigerten sich die Gäste in dieser Teildisziplin und erarbeiteten sich am Ende einen komfortablen Vorsprung von 20 Punkten. Wiederum war es der 16-jährige Padou Izere Shima, der durch eine weitere persönliche Bestleistung glänzte und als einziger KSV’ler sechs gültige Versuche in die Wertung brachte. Ein erfolgreiches Comeback feierte die Engländerin Sarah Davies, welche vom Publikum begeistert empfangen wurde. Im Reißen erreichte sie bereits wieder ihre alte Form; unzufrieden war sie allerdings mit dem Stoß-Resultat, denn hier kam sie über ihren Anfangsversuch nicht hinaus. „Ich habe wohl endlich das Reißen gelernt -  aber leider vergessen, wie Stoßen geht“, meinte sie nach überwundener Enttäuschung ein wenig scherzhaft. Dennoch verließ Davies die Plattform als stärkste Heberin beider Teams und steuerte beachtliche 128 Relativpunkte zum Endergebnis bei.

Einzelergebnisse:
Patrick Drews: 103 kg im Reißen, kein Stoßen = 29 Relativpunkte
Nik Hammer: 117 kg im Stoßen, kein Reißen = 47,5 Pkt.
Giuliano Attilo: 85 / 107 / 192 = 74 Pkt
Joshua Attilo: 96 / 123 / 219 = 74 Pkt.
Carolin Dauth: 65 / 75 / 140 = 85 Pkt.
Padou Izere Shima: 78 / 94 / 172 = 98 Pkt.
Sarah Davies: 87 / 100 / 187 = 128 Pkt.  



Im Aufwärtstrend befindet sich derzeit die zweite Mannschaft des KSV Grünstadt: Zum Rückrundenstart hat sie den AC Heros Wemmetsweiler mit 165,0 zum 124,0 Relativpunkten bezwungen und ist dadurch auf den dritten Platz in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland geklettert.
Sowohl die Gastgeber als auch die Gäste aus dem Saarland konnten ihr bisher bestes Saisonergebnis nicht erreichen. Der AC Wemmetsweiler musste auf Paul Grauberger verzichten, beim KSV fehlte krankheitsbedingt Lucas Hummel. Die jungen Grünstadter – neben den 15-jährigen Feil-Drillingen gingen Emiliy Keßler (14) und Leonhard Haßelbeck (20) an den Start – untermauerten mit mehreren persönlichen Rekorden ihre gute Form. Den größten Sprung machte Leonhard Haßelbeck, der durch Bestleistungen im Reißen (76 kg) sowie im Stoßen (98 kg) seine Zweikampfleistung um immerhin neun Kilogramm steigern konnte und 15,2 Relativpunkte erzielte. An diesem Abend lieferte er zwar noch das Streichresultat, denn von fünf Hebern kommen nur vier in die Wertung. Doch das könnte sich schon bald ändern, da sind sich die beiden Betreuer Steffen Schneider und Sebastian Eich einig. Neue persönliche Bestmarken schafften ebenfalls Bastian Feil im Reißen und Philipp Feil (Reißen, Stoßen, Zweikampf), die 19 bzw. 22 Relativpunkte zum Endstand beisteuerten. 55 Relativpunkte, das zweitbeste Resultat aller angetretenen Sportler, erkämpfte sich Nils Feil. Tagessiegerin wurde Emily Keßler, die nach überstandener Windpockenerkrankung schon fast wieder an ihr bisheriges Leistungsniveau herankam und mit sechs gültigen Versuchen 69,0 Relativpunkte erzielte. Für den KSV Grünstadt II war es der letzte Heimkampf, es folgen nun drei weitere Auswärtsduelle – das erste am 11. Februar beim Tabellenführer KSV Hostenbach.
Das „Vorprogramm“ der Oberliga-Begegnung bestritten die Masters – so lautet die offizielle Bezeichnung für Gewichtheber, die älter als 30 Jahre sind. Nach einem Blick auf die teilnehmenden Vereine erkannte man, dass es nach oben keine altersbedingte Grenze gibt: Heinz Kuhn vom KSC Schifferstadt wird demnächst 80 Jahre alt, Host Jooss vom AC Laubenheim ist 77 und auch der AC Weisenau hatte einen 74-jährigen Athleten in seinen Reihen. Die Sportler des KSV Grünstadt – in der Besetzung Jürgen Wiens, Rolf Mayer und Gerhard Röhrig – zählten mit einem Durchschnittsalter von knapp 56 Jahren in diesem Fall zu den Jüngsten. Da in der Masterliga anhand von sogenannten Sinclairpunkten gewertet wird, war das eher ein Manko. Denn neben gehobener Last wird nach Abzug des Körpergewichtes noch ein Altersbonus angerechnet. Es siegte der AC Weisenau mit 875,5 Punkten, Grünstadt landete auf dem dritten Platz (752,0 Punkte). Diesen Rang belegt die Staffel ebenso in der Gesamttabelle. Die laufende Saison geht am 18. März in Mainz-Weisenau zu Ende.
 



Im Duell mit dem TSV Heinsheim musste der KSV Grünstadt wie erwartet eine Niederlage in der Zweiten Gewichtheber-Bundesliga einstecken. Die Gastgeber konnten sich zwar nicht in Topform präsentieren, verkauften sich aber gegen den ersatzgeschwächt angetretenen Tabellenführer recht ordentlich. Das Endergebnis lautete 465,0 zu 578,4 Relativpunkte.
„Es ist besser gelaufen, als ich dachte“, sagte KSV-Trainer John Attilo, der seine gesundheitlich etwas angeschlagenen Athleten schonte und daher keine Höchstleistungen an der Hantel verlangte. In gleicher Besetzung erzielte seine Mannschaft aber nur 16 Punkte weniger als im vorangegangenen Wettkampf gegen den AC Weinheim. Die Gäste vom TSV Heinsheim klagten im Vorfeld ebenfalls über eine extrem angespannte Personalsituation: Zwei Sportler verletzt, einer überraschend zurückgetreten - da hatte man gerade mal sechs Heber zusammenbekommen. So musste selbst der sportliche Leiter, der 50-jährige Ralf Fein, als Ersatzmann antreten und auch Lars und Kai Wittmann, die Söhne des Trainers Ferdinand Wittmann, in die Bresche springen. Nicht gefährdet war allerdings der Einsatz der Bulgaren Petar Angelov in Nikolay Gerogiev, mit 139 bzw. 123,6 Punkten die beiden stärksten Heber der gesamten Veranstaltung. Zum besten Grünstadter avancierte Patrick Drews, der 92 Relativpunkte erzielte und im Reißen mit 110 kg einen neuen persönlichen Rekord aufstellte. John Attilo freute sich vor allem über die große Anzahl von gültigen Versuchen, mit der sein junges Team die Zuschauer in der vollbesetzten Halle beeindrucken konnte. Padou Izere Shima, Giuliano Attilo und Nik Hammer glänzten mit technisch einwandfreien Hebungen, auch Carolin Dauth, Joshua Attilo und Patrick Drews leisteten sich jeweils nur einen Fehlversuch. Die Vorrunde ist nun zu Ende und der KSV Grünstadt steht als Zweitliga-Neuling auf dem vierten Tabellenplatz der Gruppe C - laut Abteilungsleiter Axel Wenz durchaus eine gute Ausgangssituation für die anstehende Rückrunde. Diese beginnt am 4. Februar mit dem letzten Heimkampf der Saison gegen den KSV Lörrach.

Einzelergebnisse:
Joshua Attilo: 95 kg Reißen, 120 kg Stoßen, 215 kg Zweikampf, 67 Relativpunkte
Nik Hammer: 92 / 115 / 207, 68 Punkte
Giuliano Attilo: 85 / 103 / 188 , 70 Punkte
Carolin Dauth: 62 / 75 / 137, 80 Punkte
Padou Izere Shima: 72 / 90 / 162, 88 Punkte
Patrick Drews: 110 / 130 / 230, 92 Punkte




Sie haben es geschafft: Die Gewichtheber des KSV Grünstadt können ihren ersten Erfolg in der Zweiten Bundesliga verbuchen. Das Duell gegen den AC Weinheim bot ein Höchstmaß an Dramatik und wurde von den Gastgebern mit 481,0 zu 475,0 Relativpunkten am Ende äußerst knapp entschieden.
Nach zweistündiger Wettkampfdauer waren die meisten Zuschauer „fix und fertig“ - so lautete ein Großteil der Reaktionen. „Wir wussten zwar, dass es eng werden könnte“, sagte auch Abteilungsleiter und Hallensprecher Axel Wenz, der die Leistungen des Gegners vorher genau analysierte. „Allerdings rechneten wir nicht damit, dass Weinheim mit Jana Fleischmann und Rebecca Lee zwei jungen Damen aufbieten würde, die bisher noch keinen einzigen Wettkampf bestritten hatten.“ Und diese beiden überzeugten mit 62 bzw. 81 Relativpunkten – für den Anfang ein beachtliches Ergebnis. Nach überstandener Verletzung mit 80 Punkten in guter Form präsentierte sich Nicole Nützel, deren Auftritt fast ein „Heimspiel“ war. Sie wohnt in Hettenleidelheim, geht aber schon seit 19 Jahren für den AC Weinheim an die Hantel. Bereits im Reißen zeichnete sich ab, wie eng die Leistungen beieinander lagen – das machte die erste Gruppe des KSV vielleicht ein wenig nervös. Carolin Dauth, Padou Izere Shima und Giuliano Attilo setzten nach gelungenem Auftakt ihre jeweils zweiten Versuche alle in den Sand. Die Wiederholungen schafften sie dann mühelos und ärgerten sich ein wenig über die vergebenen Chancen. Keine leichte Aufgabe daher für Nik Hammer, Joshua Attilo und Patrick Drews, die im zweiten Block antraten, denn man wusste, dass der beste Heber der Gäste erst zum Schluss an die Reihe kam. Sven Szymon brachte den AC Weinheim erwartungsgemäß nach dem ersten Durchgang in Führung und der Krimi nahm spätestens jetzt seinen Lauf: Zweite Versuche – alle gültig, sieben Punkte Vorsprung für die Gäste. Dritte Versuche – volles Risiko, jeder ging an Bestleistung. Nachdem zwei Weinheimer und Nik Hammer diese nicht schafften, mussten Attilo und Drews versuchen, das Blatt zu wenden. Joshua Attilo meisterte 105 kg bravourös und auch Patrick Drews brachte seine 107 kg sicher nach oben. Nun lag der KSV mit 187 Relativpunkten um 2 Zähler in Führung. Alle schauten gespannt auf Sven Szymon, der 114 kg auflegen ließ. Nur 3 Kilo mehr als zuvor, das schien nicht unmöglich zu sein. Er bewältigte das Gewicht jedoch nicht, der KSV hatte somit den Punkt im Reißen sicher und die Anspannung nahm ein klein wenig ab. Ähnliches Szenario im Stoßen: Die Weinheimer Damen zeigten sich auch in dieser Disziplin sehr stark. „Damit haben sie die Theorie auf den Kopf gestellt, dass Frauen eher im Reißen besser sind“, meinte John Attilo, der gemeinsam mit Axel Wessolek im Aufwärmraum dafür sorgen musste, dass die Sportler nicht zu sehr unter Druck gerieten. Es ging hin und her: Mal Vorsprung für Grünstadt, dann wieder für Weinheim. Erneut waren es die Abschluss-Versuche, die alles entscheiden sollten. Die Trainer wollten kein Risiko mehr eingehen und verlangten lediglich moderate Steigerungen. Joshua Attilo schaffte mit 127 kg trotzdem einen neuen persönlichen Rekord, danach bekam Patrick Drews 128 kg wegen leichten Nachdrückens vom Kampfrichter ungültig. Abermals gab der letzte Versuch von Sven Szymon den Ausschlag: 140 kg hätten Weinheim einen Punkt im Stoßen gebracht, 142 kg den Gesamtsieg. Nach kurzer Diskussion mit dem Trainer entschied sich der Heber für das höhere Gewicht – und das Publikum hielt den Atem an. Obwohl an diesem Punkt schon einige Athleten über sich hinaus gewachsen sind, gelang dies dem Weinheimer nicht und der KSV Grünstadt stand mit 3:0 Punkten als Sieger fest. Es folgt nur eine kleine Verschnaufpause, denn bereits am 21. Januar 2017 findet der nächste und gleichzeitig letzte Heimkampf der Vorrunde statt. Gegner ist dann der Tabellenführer TSV Heinsheim.

Einzelergebnisse:
Nik Hammer: 92 kg Reißen, 113 kg Stoßen, 205 kg Zweikampf, 66 Relativpunkte
Giuliano Attilo: 86 / 108 / 194 , 73 Punkte
Joshua Attilo: 105 / 127 / 232, 81 Punkte
Patrick Drews: 107 / 125 / 232, 84 Punkte
Carolin Dauth: 66 / 75 / 141, 86 Punkte
Padou Izere Shima: 75 / 90 / 165, 91 Punkte



Nach drei Niederlagen konnte der KSV Grünstadt II in der Gewichtheber-Oberliga endlich seinen ersten Sieg einfahren. Die Gegner aus Haßloch wurden dabei mit 181,0 zu 85,0 Relativpunkten überraschend deutlich bezwungen.
„Wir haben die TSG Haßloch eigentlich ein wenig stärker eingeschätzt“, meint Steffen Schneider, der das Heim-Team zusammen mit Sebastian Eich betreute. „In optimaler Aufstellung hätten sie durchaus wesentlich mehr Punkte machen können.“ Aber die Idealbesetzung stand nicht auf der Plattform und somit war der Weg frei für den Erfolg der jungen Grünstadter Sportler. Einen großen Anteil daran hatte Emiliy Keßler. Die 14-jährige aus Flonheim bei Alzey bestritt vor gut einer Woche ihren letzten Wettkampf in der Jugendliga und durfte danach erstmals in der zweiten Mannschaft an den Start gehen. Die talentierte Nachwuchs-Athletin erzielte auf Anhieb 74,0 Relativpunkte und gab dabei einen gelungenen Einstand. Im Reißen gelang ihr mit 51 kg sogar eine neue Bestleistung, im Stoßen scheiterte sie daran nur ganz knapp. Persönliche Rekorde stellten auch Leonhard Haßelbeck (75 kg im Reißen), Lucas Hummel (72 kg im Stoßen) und Philipp Feil (87 kg im Stoßen) auf. Das hervorragende Gesamtergebnis komplettierte Nils Feil als zweitbester Heber mit 57 Relativpunkten. Nach dem Ende der Vorrunde liegt der KSV Grünstadt II mit 2 : 6 Punkten weiterhin auf dem 4. Platz. 
Einzelergebnisse:
Emily Keßler: 51 kg Reißen, 60 kg Stoßen, 111 kg Zweikampf, 74 Relativpunkte
Nils Feil: 65 / 80 / 145 = 57 Pkt.
Philipp Feil: 70 / 87 / 157 = 27 Pkt.
Lucas Hummel: 55 / 72 / 127 = 23 Pkt.
Leonhard Haßelbeck: 75 / 90 / 165 = 4,4 Pkt. (nicht in der Wertung)



Der KSV Grünstadt muss weiterhin auf einen ersten Sieg seiner Oberliga-Mannschaft warten. Trotz erneuter Leistungssteigerung schafften es die jungen Gewichtheber nicht, gegen den AC Mainz-Weisenau zu gewinnen. Der Endstand des Duells lautete 110 : 161 Relativpunkte.
Den größten Sprung machte dabei Bastian Feil, der als einziger sechs gültige Versuche absolvierte und sein Zweikampf-Ergebnis um ganze 7 Kilo auf 142 kg verbessern konnte. Dessen Bruder Philipp korrigierte seine Bestmarke auf 145 kg und der Wormser Lucas Hummel zeigte sich besonders mutig, als er nach dem ungültigen zweiten Stoßversuch dennoch die Hantellast erhöhen ließ. Scheinbar unbeeindruckt wuchtete er 70 kg nach oben – ebenfalls neuer persönlicher Rekord. Ein wenig Pech hingegen hatte Nils Feil, der an diesem Abend nur ganz knapp unter seinen Möglichkeiten blieb. Auch wenn er sich darüber ein wenig ärgerte, war er trotzdem mit 57 Relativpunkten bester Heber der beiden Teams. In der Liga gibt es nun eine kleine Verschnaufpause bis zum 10. Dezember. Inzwischen wird jedoch fleißig weiter trainiert, denn die Feil-Drillinge werden eine Woche zuvor bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften in Berlin an den Start gehen.

Einzelleistungen:
Bastian Feil: 63 kg Reißen / 79 kg Stoßen / 142 kg Zweikampf / 14 Relativpunkte
Philipp Feil: 67 / 80 / 147 / 17 Pkt.
Lucas Hummel: 56 / 70 / 126 / 22 Pkt.
Nils Feil: 61 / 80 / 141 / 57 Pkt.





Es war ein erfolgreiches Wochenende für den KSV Grünstadt: Bei den Deutschen Meisterschaften für Junioren und Aktive in Plauen räumten die jungen Gewichtheber ordentlich ab.
Vor etwa zehn Jahren lächelte man, als John Attilo mit seinem „Kindergarten“ auf den Jugend-Wettkämpfen erschien. Der eigene Nachwuchs und weitere Kinder waren schon im Grundschulalter begeistert bei der Sache. Mit der Zeit machte man sich deutschlandweit einen Namen und der Kraftsportverein fand im Jugendbereich immer mehr Anerkennung. Einige der „Kleinen“ haben inzwischen wieder aufgehört, die anderen sind mittlerweile älter geworden und gehen noch immer mit der gleichen Leidenschaft an die Hantel. So kam es, dass sich an den diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Junioren und Aktiven sechs Athleten des KSV Grünstadt beteiligten, die nun als Erwachsene in ähnlicher Weise für Furore sorgten. Startberechtigt waren Sportler ab Jahrgang 2000, daher durften auch die beiden Jugendlichen Carolin Dauth und Padou Izere Shima teilnehmen - und sie haben es sofort auf das Siegerpodest geschafft. Carolin Dauth wurde in der Gewichtsklasse Juniorinnen bis 63 kg mit der Bronzemedaille ausgezeichnet. Sie erreichte 138 kg im Zweikampf und erzielte im Reißen mit 65 kg eine neue persönliche Bestleistung. Weiterhin gab es Bronze für Padou Izere Shima (Junioren bis 56 kg), der sein Zweikampfergebnis auf 157 kg erhöhte. 70 kg im Reißen und 87 kg im Stoßen bewältigte er jeweils in seinen zweiten Versuchen, weitere Steigerungen auf 75 und 92 kg gelangen ihm an diesem Tag aber nicht. „Auf Meisterschaften wird oftmals eine besondere Strategie angewandt“, erklärt John Attilo, der die Grünstadter Sportler gemeinsam mit Kevin Kübler coachte. „Der erste Versuch dient der Sicherheit, im zweiten Durchgang sollte es schon um die Platzierung gehen. Ist sie gefestigt, kann man ohne Besorgnis die eigenen Möglichkeiten testen.“ Diese Taktik bekam insbesondere Giuliano Attilo zu spüren, der in der Klasse bis 69 kg an den Start ging. Erfahrungsgemäß hatte er den schwersten Stand, denn diese Kategorie ist stets äußerst stark besetzt. Von zehn Teilnehmern waren neun noch im Junioren-Alter. „Ich wäre nie auf die Idee gekommen, die Hantellast im Stoßen von 105 kg auf 112 kg zu erhöhen“, sagte der 18-jährige Schüler. Doch nachdem er im Reißen seinen eigenen Rekord auf 90 kg korrigierte, trauten ihm seine Betreuer einiges zu. Und sie lagen richtig: 202 kg im Zweikampf bedeuten eine Verbesserung um immerhin 9 Kilo. „Die Tabellenposition ist aufgrund dieser tollen Leistung eher nebensächlich“, betont Vater John Attilo. „Man kann auf einen 7. Platz genauso stolz sein.“ Aus dem gleichen Grund freut er sich auch über den 8. Rang von Nik Hammer und den 5. Platz von Joshua Attilo in der Gewichtsklasse bis 77 kg. Sie konnten ihre bisherigen Höchstmarken ebenfalls übertreffen: Nik Hammer im Reißen auf 95 kg (Zweikampf 210) und Joshua Attilo im Stoßen auf 126 kg (Zweikampf 229). Erfolgreichste Athletin des KSV Grünstadt war zweifellos Sophia Attilo. Die 23-jährige schaffte es, ihren Meistertitel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Sie ging allerdings eine Klasse tiefer (bis 53 kg) an den Start. „Mit meinem Körpergewicht liege ich meistens zwischen zwei Kategorien“, schildert die angehende Polizistin, die Mitglied der Sportfördergruppe Rheinland-Pfalz ist. „Dieses Mal war es etwas näher an 53 kg, das machte dann mehr Sinn.“ Dafür musste sie in den letzten Tagen noch ein wenig abnehmen, stellte aber trotzdem im Reißen mit 72 kg eine neue persönliche Bestleistung auf. Im Stoßen fehlte dafür jedoch die Kraft: Nach bewältigten 82 kg im ersten Versuch scheiterte sie zweimal an 86 kg. Von Anfang an hielt sie ihre Gegnerinnen auf Distanz und hatte am Ende nach einer Zweikampfleistung von 154 kg einen komfortablen Vorsprung auf die Gewinnerin der Silbermedaille. Im Gesamtklassement aller Frauen erkämpfte sich Sophia Attilo mit 119 Relativpunkten den hervorragenden dritten Platz. Eine kleine Überraschung gab es außerdem, als der KSV in der Junioren-Mannschaftswertung nach einer großartigen Teamarbeit gleichfalls den dritten Rang belegte.



Die Oberliga-Mannschaft des KSV Grünstadt hat ihren ersten Heimwettkampf mit 106,0 zu 271,0 Relativpunkten gegen den KSV Hostenbach verloren, aber viele Sympathien dazugewonnen.
Trotz der zweiten Niederlage in Folge ist man beim KSV durchaus nicht betrübt, denn das junge Team hat sich ordentlich verkauft. Auf dem Papier sehen 106 Punkte zwar nicht sehr viel aus - aufgrund der gezeigten Leistungen kann man jedoch keineswegs von einem Misserfolg sprechen. Sebastian Eich und Steffen Schneider – zwei routinierte Gewichtheber, die zur Zeit nicht selbst an die Hantel gehen können – waren als Betreuer im Einsatz und lobten ihre Schützlinge. „Die Jungs haben einen super Wettkampf gemacht. Wenig Fehlversuche, viele Bestleistungen, das war wirklich gute Arbeit“, sagte Sebastian Eich. Das Resultat gegen den KSV Hostenbach war einkalkuliert: Die Saarländer gehören zu den Top-Favoriten in der Liga und stellten mit dem Franzosen Yanis Braze, der 84 Relativpunkte erzielte, auch den besten Heber. Die Sportler des KSV Grünstadt konterten, indem sie wiederum einige ihrer persönlichen Rekorde überboten. So steigerten sich Lucas Hummel und Philipp Feil im Reißen sowie Bastian Feil im Stoßen. Nils Feil, der als einziger sechs gültige Versuche absolvierte, verbesserte sich sogar im Reißen, Stoßen und im Zweikampf. Es folgen nun zwei weitere Heimkämpfe: am 5. November gegen den AC Mainz-Weisenau und am 10. Dezember gegen die TSG Haßloch. Hier können die Nachwuchs-Athleten, die ja erst am Anfang ihrer sportlichen Laufbahn stehen, erneut ihr Talent unter Beweis stellen. Kleine Kuriosität am Rande: Einige Zuschauer staunten bei der Vorstellung der beiden Mannschaften. Auf der Seite des KSV Grünstadt standen die Feil-Drillinge, bei denen Bastian und Philipp fast gleich aussehen und ihnen gegenüber Fabian und Hendrik Schmitt aus Hostenbach - ebenfalls eineiige Zwillinge und kaum zu unterscheiden.
Einzelergebnisse:
Bastian Feil: Reißen 59 kg / Stoßen 75 kg / Zweikampf 134 kg / 10 Relativpunkte
Philipp Feil: 67 / 77 / 134 = 14 Pkt.
Lucas Hummel: 56 / 65 / 121 = 17 Pkt.
Nils Feil: 63 / 82 / 145 = 65 Pkt.



Starke Vorstellung der jungen Gewichtheber des KSV Grünstadt: Obwohl sie gegen den KSV Lörrach eine weitere Niederlage in der Zweiten Bundesliga einstecken mussten, zeigten sie sich in glänzender Verfassung. Das Ergebnis (509,0 zu 554,8 Relativpunkte) war am Ende beinahe nebensächlich.
„Ich glaube, wir haben uns mehr gefreut als die Gegner“, betonte Trainer John Attilo, der von den Leistungen seiner Schützlinge begeistert war. Zwar steigerten sich auch die Lörracher gegenüber dem Saison-Auftakt – außergewöhnlich viele Fehlversuche (13 an der Zahl) dämpften jedoch die Stimmung in der Mannschaft. Nur drei ungültige Versuche gab es indessen auf Grünstadter Seite. Da muss man schon ziemlich weit in den Protokollen zurückblättern, um eine ähnlich gute Darbietung zu finden. Die Erhöhung des Gesamt-Resultates um fast 30 Punkte lässt zudem erahnen, dass alle Athleten ihre ganze Kraft aufboten. Allen voran Joshua Attilo, der bisher in den Liga-Kämpfen seine Ziele nicht immer verwirklichen konnte. Doch dieses Mal lief es für ihn richtig gut: Er stellte im Reißen bereits im zweiten Versuch einen neuen persönlichen Rekord auf, den er im dritten Durchgang mit 104 kg nochmals korrigierte. Das Kunststück gelang ihm ebenfalls im Stoßen (122 kg) – somit überbot er seine Zweikampf-Leistung aus der vorhergehenden Begegnung um 14 kg auf 226 kg, was ihm zusätzlich eine Verbesserung von 61 auf 78 Relativpunkte einbrachte. Die gleiche Punktzahl erreichte Carolin Dauth, die lediglich den dritten Stoßversuch nicht bewältigen konnte, im Reißen aber gewohnt zuverlässig agierte. Steil nach oben zeigt derzeit die Formkurve von Nik Hammer, der anstelle von Padou Izere Shima an die Hantel ging. Dieser soll als Jugendlicher nur eine bestimmte Anzahl von Wettkämpfen im Jahr absolvieren und musste aufgrund noch bevorstehender Einsätze pausieren. Hammer schraubte sein Zweikampf-Ergebnis auf 206 kg hoch und überbot sowohl im Reißen (91 kg) als auch im Stoßen (115 kg) seine bisherigen Bestmarken. Giuliano Attilo – im Reißen knapp an 88 kg gescheitert – imponierte dafür im Stoßen mit 110 kg und wurde mit 75 Punkten belohnt. Patrick Drews hingegen ging kein Risiko ein: Mit 105 kg im Reißen und 130 kg im Stoßen blieb er nur knapp unter seinen Höchstwerten, war jedoch mit 90 Zählern zweitbester Grünstadter. Einer der Höhepunkte des Abends war zweifellos der Auftritt von Mercy Brown. Genau wie im Duell gegen den KSC Schifferstadt warf sie im ersten Reißversuch die mit 88 kg beladene Hantel nach hinten weg. Daher entschieden sich die Betreuer Axel Wessolek und John Attilo, auf eine Wiederholung zu verzichten und gleich auf 90 kg zu steigern. Das war sicherlich etwas riskant, zahlte sich aber dennoch aus: Alle weiteren Hebungen waren gültig und Brown hatte am Ende 222 Zweikampf-Kilos und 123 Relativpunkte auf dem Konto. Damit setzte sie sich noch vor die beiden Lörracher Bundeskader-Athleten Tabea Tabel (112 Punkte) und Moritz Huber (115 Punkte). „Wir haben in der Liga jetzt erst mal eine Pause bis 17. Dezember“, sagte Abteilungsleiter Axel Wenz. „Gegen den nächsten Kontrahenten, den AC Weinheim, erwarten wir ein Duell auf Augenhöhe. Nach den heutigen Leistungsstand haben wir durchaus eine Chance, den ersten Sieg einzufahren.“ Doch zuvor müssen alle noch einmal an die Hantel gehen: Die einheimischen KSV‘ler bei den Deutschen Meisterschaften, die Ende Oktober in Plauen stattfinden und Mercy Brown bei den Universitäts-Weltmeisterschaften in Mexiko und den Junioren-Europameisterschaften in Israel.

Einzelergebnisse:
Nik Hammer: 91 kg Reißen / 115 kg Stoßen / 206 kg Zweikampf = 65 Relativpunkte
Giuliano Attilo: 83 / 110 / 193 = 75 Pkt.
Carolin Dauth: 63 / 72 / 135 = 78 Pkt.
Joshua Attilo: 104 / 122 / 226 = 78 Pkt.
Patrick Drews: 105 / 130 / 235 = 90 Pkt.
Mercy Brown: 95 / 127 / 222 = 123 Pkt.




Die zweite Mannschaft des KSV Grünstadt verlor zum Saison-Auftakt in der Oberliga Rheinland-Pfalz /Saar beim AC Wemmetsweiler mit 98,0 zu 125,5 Relativpunkten und zeigte dabei eine vielversprechende Gesamtleistung. Weiterhin siegreich präsentierte sich das Jugendliga-Team am Wettkampftag in Mutterstadt.
„Besser hätte es in Wemmetsweiler fast nicht laufen können“, lobte Trainer John Attilo seine Schützlinge, die er ausnahmsweise nicht begleiten konnte, da er schon am nächsten Morgen ganz früh nach Mutterstadt unterwegs war. „Der Abstand war am Ende gar nicht so groß.“ Jeder einzelne Heber konnte mit mindestens einer oder sogar mehreren persönlichen Bestmarken aufwarten. So steigerte sich Leo Haßelbeck, dessen 7,2 Relativpunkte als „fünfter Mann“ nicht in die Wertung kamen um 13 kg im Zweikampf auf 163 kg. Bastian Feil folgte mit 8,0 Relativpunkten und verbesserte sich im Reißen (62 kg) und im Zweikampf (135 kg). Lucas Hummel ist erst vor kurzem aus Worms zum KSV Grünstadt gekommen – denn dort existiert kein Gewichtheber-Verein mehr. Auch er korrigierte seine bisherigen Rekorde und brachte mit 122 kg im Zweikampf 18,0 Punkte ein. Ebenfalls 18,0 Relativpunkte lieferte Philipp Feil, der seine bisher bewältigten Lasten auf 65 kg im Reißen und 80 kg im Stoßen erhöhte. Bester Heber der gesamten Veranstaltung war Nils Feil, der mit 54,0 Relativpunkten (Reißen 58 kg, Stoßen 80 kg, Zweikampf 138 kg) eine überzeugende Vorstellung bot. Einen hervorragenden Eindruck hinterließen auch die elf Kinder und Jugendlichen, die am folgenden Tag im Jugendliga-Wettbewerb an die Hantel gingen und verschiedene Mehrkampf-Disziplinen absolvieren mussten. Allen voran Emily Keßler und Lucas Knodel, die bereits im nächsten Jahr das Oberliga-Team verstärken dürfen, sicherten dem KSV Grünstadt den ungefährdeten Sieg in der Mannschaftswertung. In den noch ausstehenden zwei Wettkampftagen dürften die Nachwuchs-Athleten kaum einzuholen sein und sollten daher den Titel in der Gesamtwertung erfolgreich verteidigen können.






Mit einer 0:3-Niederlage eröffneten die Gewichtheber des KSV Grünstadt ihre erste Saison in der Zweiten Bundesliga. Im Pfälzer Derby gegen den KSC 07 Schifferstadt verloren sie trotz guter Gesamtleistung mit 481,0 zu 522,0 Relativpunkten.
 
Obwohl es am Ende im Stoßen „nochmal verdammt spannend“ wurde, wie Hallensprecher Axel Wenz sich ausdrückte, hatte die junge Mannschaft des Aufsteigers gegen die routinierten Athleten aus der Vorderpfalz kaum eine Chance. Mit Padou Izere Shima (16), Carolin Dauth (17), Giuliano Attilo (18), Joshua Attilo (20), Mercy Brown (20) und Patrick Drews (21) stand das vermutlich jüngste Team der gesamten Liga auf der Plattform. „Nach meinen Berechnungen war es möglich, maximal 460 bis 480 Relativpunkte zu erreichen“, betonte Trainer John Attilo, „daher bin ich mit dem Resultat äußerst zufrieden.“
Im Mittelpunkt der Begegnung standen zweifellos zwei junge Damen aus Großbritannien: Mercy Brown beim KSV Grünstadt und Hannah Powell im Trikot des KSC Schifferstadt – als Neuzugänge erstmals in Deutschland im Einsatz. Die beiden Nationalheberinnen bewiesen ihre Qualität, indem sie für ihren Verein die jeweils beste Relativwertung erzielten.
„Mercy Brown hat in ihrem Debüt für den KSV einen hervorragenden Eindruck hinterlassen“, freute sich Abteilungsleiter Axel Wenz. „Da sie gerade die Vorbereitungsphase für die im November in Mexiko stattfindenden Universitäts-Weltmeisterschaften durchläuft, durfte sie allerdings keine Höchstleistungen angehen.“ Dementsprechend waren die 85 kg, die sie im ersten Reißversuch auflegen ließ, auch fast ein wenig zu leicht: sie schleuderte die Hantel nach hinten weg. Ihre anfängliche Nervosität legte sie im Verlauf des Wettkampfes ab und steigerte sich auf 90 kg im Reißen und 120 kg im Stoßen. 111 Relativpunkte brachten ihr den zweiten Platz in der Gesamtwertung ein, besser war nur Hannah Powell mit 113 Punkten. In glänzender Verfassung präsentierte sich Padou Izere Shima, der mit 68 kg im Reißen einen neuen persönlichen Rekord aufstellte und als einziger sechs gültige Versuche zeigte. Er wurde dafür mit 80 Kilopunkten belohnt. Carolin Dauth steuerte solide 77 Zähler zum Endergebnis bei, Patrick Drews realisierte als zweitbester Grünstadter 82 Relativpunkte. In den Fokus des Publikums rückte auch das mit Spannung erwartete Duell zwischen den Attilo-Geschwistern. Es war klar, dass die für den KSC Schifferstadt startende Sophia gemessen an den erzielten Punkten die Nase vorn haben würde - daher versuchten ihre beiden Brüder, mit Bestleistungen zu kontern. Nachdem Giuliano Attilo im Reißen knapp an 87 kg scheiterte, schaffte er im Stoßen (108 kg) schließlich einen neuen Rekord. Joshua Attilo hingegen war nicht ganz so erfolgreich, ihm missglückten in beiden Disziplinen seine jeweils letzten Versuche. Sophia Attilo erkämpfte sich 147 kg im Zweikampf; die damit verbundenen 110 Relativpunkte sicherten ihr insgesamt den dritten Platz. Für ungewollte Dramatik sorgte kurz vor Schluss der Schifferstadter Sandro Ziegler, der mit zwei ungültigen Anfangsversuchen im Stoßen den Punktgewinn seiner Mannschaft in Gefahr brachte. Erst im dritten Anlauf konnte er sein Anfangsgewicht bewältigen – und machte damit die zwischenzeitliche Hoffnung des KSV Grünstadt auf einen Teilerfolg wieder zunichte.





Nach den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften Anfang Juni waren die Südwestdeutschen Titelkämpfe im Gewichtheben die zweite große Veranstaltung, die der KSV Grünstadt in diesem Jahr stemmen musste. Organisatoren und Sportler haben diese Herausforderung mit Bravour bewältigt.
Dreizehn von sechzehn Athleten, die für den KSV Grünstadt an den Start gingen, holten sich die Goldmedaille in den verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen, da war es keine große Überraschung, dass die Gastgeber am Ende auch in der Vereinswertung die Nase vorn hatten. Eröffnet wurde die Erfolgsserie durch die beiden jungen Damen, deren Gruppe zuerst an der Reihe war. Carolin Dauth siegte in der weiblichen A-Jugend und Sophia Attilo setzte gleich Akzente bei den Seniorinnen, indem sie mit 103 Relativpunkten die höchste Gesamtwertung des Tages erzielte. Die Klasse der B-Jugendlichen dominierte Padou Izere Shima vor seinem Vereinskameraden Nils Feil. Philipp Feil erreichte den dritten Platz, sein Bruder Bastian wurde in einem starken Teilnehmerfeld Sechster. Mehrere persönliche Bestleistungen zauberten danach Giuliano Attilo (191 kg im Zweikampf), Nik Hammer (200 kg) und Joshua Attilo (218 kg) auf die Heber-Plattform und bewiesen somit eindrucksvoll, dass sie zurzeit in glänzender Form sind. Alle drei wollen Ende Oktober bei den Deutschen Meisterschaften in Plauen an den Start gehen – gemeinsam mit Patrick Drews, der die Klasse bis 77 kg gewann. Ihren ersten Wettkampf bestritten Lucas Hummel und Leo Haßelbeck. Sie konnten sich trotz anfänglicher Nervosität in ihrer jeweiligen Kategorie behaupten und zeigten, welches Potenzial noch in ihnen steckt. Zum unerwarteten Publikumsmagnet wurde der Masters-Wettbewerb mit Teilnehmern im Alter von 38 – 80 (!) Jahren. Dies lag vor allem daran, dass neben Jugend-Trainer Rolf Mayer auch John Attilo nach mehr als drei Jahren Pause wieder an die Hantel ging. Ihre Schützlinge forderten die beiden natürlich lautstark an und übertrugen die gute Stimmung auf das gesamte Publikum, das in der Folge jeden einzelnen Heber tatkräftig unterstützte. Mayer und Attilo siegten ebenso wie Maik Herwig und Jürgen Wiens, die das Startaufgebot des KSV Grünstadt komplettierten. Hallensprecher und Abteilungsleiter Axel Wenz war sehr zufrieden mit dem Verlauf der Meisterschaften und stimmte die Zuschauer mehrmals auf die Saison in der Zweiten Bundesliga ein, die für den KSV am 24. September mit dem Lokal-Derby gegen den KSC Schifferstadt beginnt.

B-Jugend (AK 15/16)

1. Izere Shima Padou - 56 kg 
2. Feil Nils - 56 kg
3. Feil Philipp - 69 kg
6. Feil Bastian - 69 kg

A-Jugend (AK 17/18)

1. Dauth Carolin - 69 kg
1. Attilo Giuliano - 69 kg
1. Hammer Nik - 77 kg

Junioren

1. Hummel Lucas - 62 kg
1. Attilo Joshua - 85 kg
1. Haßelbeck Leo - 94 kg


Senioren

1. Attilo Sophia - 53 kg
1. Drews Patrick - 77 kg 


Masters

1. Herwig Maik (AK 45-49) - 85 kg
1. Wiens Jürgen (AK 45-49) - 105 kg
1. Attilo John (AK 50-54) - 77 kg
1. Mayer Rolf (AK 55-59) - 77 kg






                                RÜCKBLICK SAISON 2015 / 2016


Regionalliga-Wettkampf am 02. April 2016


Die Gewichtheber des KSV Grünstadt stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass man auch ohne offiziellen Gegner einen tollen Wettkampf bestreiten kann. 526 Relativpunkte gehen in die Wertung, damit wurde ein weiteres Mal der Vereinsrekord überboten.
 
Samstagabend, 19.00 Uhr: Hallensprecher Axel Wenz ruft wie gewöhnlich die Mannschaften auf die Bühne und die zahlreichen Zuschauer empfangen jeden einzelnen Sportler mit frenetischem Beifall. Am Ende befinden sich vierzehn Athleten auf der Plattform - sechs davon ausnahmsweise mal auf der Seite des Gegners. Nach der verletzungsbedingten Absage des AC Mutterstadt II schaffte es der KSV, in Rekordzeit ein komplettes Team auf die Beine zu stellen, das außer Konkurrenz an den Start ging. Neben dem schon angekündigten englischen National-Heber Jack Oliver waren dies Sebastian Eich, Dieter Meier, Franz Pauly sowie Rudolf Knodel und Axel Wessolek. Diese beiden sind lange Zeit nicht mehr vor Publikum aufgetreten: Knodel konzentriert sich auf seine Arbeit als Jugendtrainer und Wessolek ist nach seiner Schulteroperation vor mehr als zwei Jahren hauptsächlich als Betreuer bei Wettkämpfen im Einsatz. „Das hat richtig Spaß gemacht heute“, betonte der 48-jährige Routinier. „Der Nervenkitzel hat mir doch ein wenig gefehlt.“ Mit seiner Leistung von 73 kg im Reißen und 91 kg im Stoßen war Wessolek daher auch sehr zufrieden. Rudolf Knodel empfahl sich mit einem Zweikampfergebnis von 198 kg für die Deutschen Meisterschaften der Masters (Altersklasse ab 35), die Ende April im sächsischen Rodewisch stattfinden. Für Dieter Meier und Franz Pauly war es wohl der letzte Auftritt in den Farben des KSV Grünstadt: Ihr Heimatverein Trier-Ehrang meldet sich zur nächsten Saison vermutlich in der Oberliga zurück und sie werden dann wieder dort zum Eisen greifen. Ein ganz besonderer Höhepunkt war natürlich das Gastspiel von Jack Oliver, der in seinem ersten Reißversuch 140 kg auflegen ließ und sich auf 144 kg steigern konnte. Im Stoßen schaffte er 175 kg und hätte mit seiner Zweikampf-Leistung von 319 kg immerhin 160 Relativpunkte erzielt. Das schmälert allerdings nicht die Leistung derjenigen Sportler, die das eigentliche Team des KSV Grünstadt bildeten. „Sie motivierten sich gegenseitig und fast jeder versuchte, einen neuen persönlichen Rekord aufzustellen“, sagte Trainer John Attilo. Carolin Dauth, Padou Izere Shima und Steffen Schneider scheiterten im Stoßen jeweils nur ganz knapp. Dafür brachte Carolin Dauth im Reißen und im Zweikampf eine neue persönliche Bestleistung zustande, Nik Hammer (Reißen) und Patrick Drews (Reißen, Stoßen, Zweikampf) schlossen sich an. Sarah Davies erzielte mit 88 kg im Reißen ihr bisher bestes Ergebnis für den KSV und sorgte mit 201 Zweikampf-Kilos und 146 Relativpunkten für Applaus. Jubel gab es ebenfalls, als Axel Wenz das Endergebnis bekannt gab und feststand, dass mit 526 Punkten der Vereinsrekord auch an diesem Abend wieder übertroffen wurde. Der KSV Grünstadt beendet diese Regionalliga-Saison mit 16:8 Punkten und einer Gesamt-Relativleistung von 3.671,10 Zählern auf dem zweiten Tabellenplatz. Damit könnte der Traum von der Zweiten Bundesliga vielleicht schon im September Realität annehmen – falls der Meister AV 03 Speyer II tatsächlich auf den Aufstieg verzichtet. Sollte es zu einem Relegations-Wettkampf kommen, würde Grünstadt am 14. Mai auf den baden-württembergischen Vertreter ASV Ladenburg treffen. Möglich wäre aber auch ein direkter Aufstieg beider Teams, denn der Deutsche Gewichtheber-Verband (BVDG) plant eine Neustrukturierung der Ersten und Zweiten Bundesliga. „Die Entscheidung fällt hoffentlich bald, dann wissen wir Näheres“, erklärt Axel Wenz. Er weist darauf hin, dass die Zuschauer am 23. April schon einmal zwei der potentiellen Gegner in Augenschein nehmen können: Grünstadt stellt dann dem KSC 07 Schifferstadt, dessen eigene Räumlichkeiten gerade renoviert werden, seine Halle für das Duell gegen den KSV Lörrach zur Verfügung.

Einzelergebnisse:
Joshua Attilo (nur Reißen): 93 kg / 20,5 Relativpunkte
Nik Hammer (nur Reißen): 89 kg / 24 Pkt.
Steffen Schneider (nur Stoßen): 102 kg / 38,5 Pkt.
Giuliano Attilo (nur Stoßen): 98 kg / 44 Pkt.
Padou Izere Shima: 62 / 80 / 142 Zweikampf / 76 Pkt.
Carolin Dauth: 62 / 70 / 132 / 85 Pkt.
Patrick Drews: 107 / 133 / 240 / 92 Pkt.
Sarah Davies: 88 / 113 / 201 / 146 Pkt.



Regionalliga-Wettkampf gegen den AV 03 Speyer II
am 27. Februar 2016


Beinahe wäre dem KSV Grünstadt die Sensation gelungen: Die Regionalliga-Mannschaft wurde am Samstag von dem haushohen Favoriten AV 03 Speyer II lediglich um 5,4 Punkte geschlagen und verbesserte mit dem Endergebnis von 517,8 Relativpunkten ein weiteres Mal den Vereinsrekord.
Die Luft knisterte vor Spannung, als der Speyerer Björn Günther in der vollbesetzten KSV-Halle zu seinem letzten Reißversuch antrat. Zu dem Zeitpunkt hatten alle anderen Sportler ihre Versuche dieser Teildisziplin bereits absolviert und der KSV Grünstadt führte minimal mit 196,5 zu 192,6 Relativpunkten. Günther ließ 144 kg auflegen, welche eine Steigerung von vier Kilogramm und dementsprechend vier Punkten zur Folge haben würden. Gleichzeitig war es eine Last, die er noch nicht bewältigt hatte – ausgerechnet an diesem Abend gelang es ihm, so dass der AV 03 Speyer mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,1 (!) Punkten das Reißen gewinnen konnte. Obwohl sich einige der Zuschauer ein wenig ärgerten, dass es mit dem erhofften Teilerfolg nicht geklappt hatte, waren sich jedoch alle einig, dass die jungen KSV-Athleten eine tolle Leistung vollbrachten. „So wenig Fehlversuche auf beiden Seiten habe ich selten in einem Wettkampf gesehen“, sagte Trainer John Attilo. Patrick Drews scheiterte zwar an seiner Anfangslast von 100 kg, steigerte sich danach allerdings auf 105 kg. Dieses Gewicht – mit dem er immerhin seine persönliche Bestleistung einstellte – hatte er bisher erst ein einziges Mal gemeistert. Sarah Davies hinterließ mit 87 kg einen hervorragenden Eindruck und verfehlte nur ganz knapp einen neuen eigenen Wettkampfrekord von 91 kg. Spitzenleistungen gelangen allerdings Padou Izere Shima mit 62 kg und Nik Hammer, der sich auf 87 kg verbesserte. Kaum eine Chance rechnete sich John Attilo, der für den KSV Grünstadt ein Gesamtergebnis von etwa 480 Relativpunkten einkalkuliert hatte, beim anschließenden Stoßen aus. Um diesen Wert zu erreichen, änderte er die Mannschafts-Aufstellung: Für Carolin Dauth kam Sebastian Eich und Nik Hammer wurde durch Steffen Schneider ersetzt. Aber sogar ohne den strategischen Wechsel wurde Attilo von seinem Team mehr als überrascht: Fast alle konnten am Ende einen persönlichen Rekord verbuchen und lösten beim Publikum, in dem sich auch der Grünstadter Bürgermeister befand, eine riesige Begeisterungswelle aus. Giuliano Attilo glänzte mit einer neuen Zweikampf- und Relativbestleistung, Steffen Schneider steigerte sich auf 107 kg und Sebastian Eich bewährte sich mit 125 kg. Für Spannung sorgte schließlich Patrick Drews, nachdem er im zweiten Stoßversuch 123 kg fallen ließ. Für den dritten Durchgang wurden 130 kg aufgelegt – eine Last, die er bisher noch nicht geschafft hatte. Drews bewies jedoch Nervenstärke und brachte damit die Gegner aus Speyer ein wenig ins Schwitzen. Der komfortable Vorsprung war plötzlich merklich geschrumpft. Grünstadt hatte erstaunliche 517,8 Relativpunkte erzielt, konnte nun allerdings nicht mehr in das Geschehen eingreifen, während drei Speyerer Heber ihre letzten Versuche zu absolvieren hatten. Doch sie behielten ebenfalls Nerven und brachten ihren Verein mit 523,2 Punkten zu einem 3:0-Sieg.
Star des Duells war hingegen zweifellos Sarah Davies, die mit einer Top-Leistung von 117 kg im Stoßen ihren Ausrutscher bei den Britischen Meisterschaften vergessen ließ. „Das Trainingslager in Barcelona hat Sarah sichtlich gut getan“, meinte Abteilungsleiter und Hallensprecher Axel Wenz. Der Lohn für ihre Anstrengungen waren überragende 145 Relativpunkte. Bevor die englische National-Heberin im April bei den Europameisterschaften in Oslo an den Start geht, reist sie Ende März noch einmal nach Deutschland, um sich zusammen mit ihrem Lebensgefährten Jack Oliver bei Trainingseinheiten in Grünstadt und Mutterstadt auf dieses Event vorzubereiten. Am 02. April bestreiten Sarah Davies und der KSV Grünstadt dann den letzten Wettkampf der laufenden Saison beim AC Mutterstadt II.

Einzelergebnisse:
Giuliano Attilo: 81 kg Reißen / 102 kg Stoßen / 183 kg Zweikampf = 75 Relativpunkte
Padou Izere Shima: 62 / 78 / 140 = 76 Punkte
Patrick Drews: 105 / 130 / 235 = 87 Punkte
Sarah Davies: 87 / 117 / 204 = 145 Punkte
Carolin Dauth: 54 / - / - = 30,5 Punkte (nur Reißen)
Nik Hammer: 87 / - / - = 20, 5 Punkte (nur Reißen)
Steffen Schneider: - / 107 / - = 43,5 Punkte (nur Stoßen)
Sebastian Eich: - / 125 / - = 40,3 Punkte (nur Stoßen)

Sarah Davies erreichte mit dieser tollen Leistung sogar mehr Relativpunkte als die beiden besten Frauen in der laufenden Bundesliga-Saison !



Regionalliga-Wettkampf beim KSV Hostenbach
am 13.02.2016


Die Regionalliga-Staffel des KSV Grünstadt war auch im ersten Auswärtskampf der Rückrunde erfolgreich: Beim Tabellenletzten KSV Hostenbach reichten 397,0 Relativpunkte zu einem 3:0 – Sieg, den die Saarländer trotz aufgestellter Saisonbestleistung nicht gefährden konnten.
Felix Rupp, Mannschaftsführer der Gastgeber, betonte am Ende der Veranstaltung, dass zwischen den beiden Teams nicht nur wegen der Bezeichnung „KSV“ im Vereinsnamen eine besondere freundschaftliche Verbindung bestehe. Einige der Sportler kennen sich schon seit dem Jugend-Alter und waren bei vielen Turnieren gemeinsam unterwegs. So freuten sich auch die Grünstadter, dass beim KSV Hostenbach Robin Pohl und Fabian Schmitt nach längerer Verletzungspause wieder an die Hantel gingen und dadurch den Runden-Rekord ihrer Mannschaft auf 243,6 Relativpunkte steigern konnten. 400 Relativpunkte hatten die Heber des KSV Grünstadt anvisiert, die jedoch ganz knapp verfehlt wurden. Trainer John Attilo war trotzdem zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge. Vor allem Padou Izere Shima und Giuliano Attilo hinterließen nach jeweils sechs gültigen Versuchen einen hervorragenden Eindruck und wurden dafür mit 71 bzw. 68 Relativpunkten belohnt. Nik Hammer schaffte 85 kg im Reißen, 97 kg im Stoßen und steuerte 49 Punkte zum Endergebnis bei. Steffen Schneider ärgerte sich nach dem Reißen, dass die im dritten Versuch angepeilte Bestleistung mal wieder nicht gelingen wollte und packte seine ganze Energie in die anschließenden Stoßversuche. Das zahlte sich aus und er konnte mit 106 kg letztendlich einen neuen persönlichen Rekord verbuchen. Höhen und Tiefen erlebte Joshua Attilo, nachdem er seinen ersten Reißversuch (90 kg) in den Sand setzte. Die Wiederholung glückte dann, er steigerte um weitere 8 kg und schaffte damit tatsächlich eine neue Bestleistung. Im Stoßen begann er mit locker bewältigten 110 kg – danach trat er unerwartet nicht mehr an. „Mein Knie ist auf einmal etwas dick geworden“, erklärte er. „Ich hatte zwar keine Schmerzen, beendete aber vorsichtshalber den Wettkampf.“ „Schade“, sagte sein Vater John Attilo. „115 kg wären heute mindestens drin gewesen, wenn nicht sogar noch mehr.“ Bester Heber des KSV war Patrick Drews, der mit 102 kg im Reißen und 125 kg im Stoßen 82 Relativpunkte erzielte. Grünstadt steht mit 13:5 Punkten weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz in der Regionalliga, die vom AV 03 Speyer II angeführt wird. Bereits am 27. Februar kommt es zum Duell mit dem Spitzenreiter beim nächsten Heim-Wettkampf in der KSV-Halle.
 
Einzelergebnisse des KSV:
Nik Hammer: 85 kg Reißen / 97 kg Stoßen / 182 kg Zweikampf = 49 Relativpunkte
Steffen Schneider: 80 / 106 / 186 = 62 Pkt.
Joshua Attilo: 98 / 110 / 208 = 65 Pkt.
Giuliano Attilo: 80 / 100 / 180 = 68 Pkt.
Padou Izere Shima: 60 / 77 / 137 = 71 Pkt.
Patrick Drews: 102 / 125 / 227 = 82 Pkt.
Außer Konkurrenz: Dieter Meier: 64 / 83 / 147 = 35 Pkt.

Regionalliga-Wettkampf gegen ASC Zeilsheim
am 23.01.2016


Zum Rückrundenauftakt besiegte der KSV Grünstadt den ASC Zeilsheim mit 466,0 zu 410,6 Relativpunkten und festigte nach diesem 3 : 0 – Erfolg den zweiten Platz in der Tabelle der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saar. Obwohl die Gewichtheber aus dem Frankfurter Vorort nicht in optimaler Besetzung antreten konnten, kam es zu einem spannenden Wettkampfverlauf.
In der ersten Gruppe schickte der Gegner drei junge Damen an die Hantel, die am Ende zu den erfolgreichsten Athleten der gesamten Veranstaltung gehörten. Sie beeindruckten die Zuschauer mit  persönlichen Bestleistungen, neuen hessischen Landesrekorden und sorgten damit für eine vorübergehende Führung des ASC Zeilsheim. Dessen Trainer wiederum war vom fairen Grünstadter Publikum fasziniert, das auch die auswärtigen Sportler begeistert anfeuerte.
Der KSV Grünstadt musste auf seine Leistungsträgerin Carolin Dauth verzichten, dafür kam Padou Izere Shima, der in den letzten zwei Begegnungen nicht dabei war, wieder zum Einsatz. Er überzeugte im Reißen mit drei gültigen Versuchen, was in dieser Teildisziplin kein anderer Heber der beiden Teams schaffte. In der zweiten Gruppe ging dann Sarah Davies an den Start, die zwar nur ihren Anfangsversuch von 82 kg bewältigte, aber trotzdem dafür sorgte, dass der KSV nach dem Reißen mit knapp 36 Relativpunkten führte. Das Stoßen klappte bei den konkurrierenden Mannschaften etwas besser, hier gab es insgesamt weniger Fehlversuche als im Reißen. Endlich konnten auch einige der schon vorher angepeilten persönlichen Rekorde aufgestellt werden: Der außer Konkurrenz startende Nik Hammer glänzte mit 102 kg und Steffen Schneider setzte mit 105 kg noch eins drauf. Auf Zeilsheimer Seite sorgte die Amerikanerin Sharon Kroening mit 83 kg für einen Höhepunkt. Danach war es abermals Sarah Davies, die den KSV Grünstadt mit einer Hantellast von 107 kg in Führung brachte. Die Steigerung auf 113 kg gelang ihr jedoch nicht, worüber sie ein wenig enttäuscht war. „Sie wollte diese Begegnung unbedingt als Test für ihren Auftritt bei den Britischen Meisterschaften nutzen und ging daher an ihre Grenzen, was normalerweise nicht nötig gewesen wäre“, erklärte Trainer John Attilo. „Außerdem hatte sie wohl eine extrem harte Trainingswoche hinter sich.“ Trotzdem war Sarah Davies mit 127 Relativpunkten die beste Heberin des KSV - gefolgt von Patrick Drews, der 79 Punkte erreichte.
Interessant wurde noch das Duell zwischen den Brüdern Joshua und Giuliano Attilo. In Speyer erzielte der 17-jährige Giuliano 68 Relativpunkte, der 19-jährige Joshua kam auf 67 Punkte. Dieses Mal war es genau umgekehrt - das stellten die beiden nach einem Blick ins Wettkampfprotokoll verwundert fest. Am 13. Februar, wenn Grünstadt beim saarländischen KSV Hostenbach zu Gast ist, wird der interne Wettstreit sicherlich weitergehen....

Einzelergebnisse:
Steffen Schneider: Reißen 80 kg, Stoßen 105 kg, Zweikampf 185 kg = 61 Relativpunkte
Padou Izere Shima: 58 / 70 / 128 = 64 Pkt.
Giuliano Attilo: 78 / 97 / 175 = 67 Pkt.
Joshua Attilo: 97 / 114 / 211 = 68 Pkt.
Patrick Drews: 100 / 124 / 224 = 79 Pkt.
Sarah Davies: 82 / 107 / 189 = 127 Pkt.
Nik Hammer: 80 / 102 / 182 = 52 Pkt. (außer Konkurrenz)



Regionalliga-Wettkampf in Speyer
am 09.01.2016

Im Nachholkampf beim AV 03 Speyer II beeindruckte der KSV Grünstadt erneut mit einer Steigerung seiner Saisonbestleistung von 475 auf 492 Relativpunkte. Diese reichten trotzdem nicht zum Erfolg im Duell mit dem Tabellenführer, der mit 558,2 Punkten seine Überlegenheit in der Gewichtheber-Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland untermauerte.
Nun kommt der AV 03 Speyer also dem angepeilten Ziel, mit jeder seiner drei Mannschaften den Meistertitel zu erringen, immer näher. Nach dem 3:0 Sieg gegen den KSV führt die zweite Staffel die Regionalliga-Tabelle mit 12:0 Punkten an, Grünstadt folgt mit 7:5 Punkten. „Wir haben damit gerechnet, dass Speyer in bestmöglicher Besetzung antritt“, sagt Abteilungsleiter Axel Wenz und ergänzt schmunzelnd: „Da hatten sie wohl schon ein wenig Angst vor uns.“ Anhand der gezeigten Leistungen brauchen sich die Heber des KSV Grünstadt, die mit mehreren persönlichen Rekorden aufwarten konnten, allerdings keinesfalls zu verstecken. Carolin Dauth verbesserte sich im Stoßen auf 72 kg und auch Steffen Schneider überzeugte in der gleichen Disziplin, indem er 103 kg zur Hochstrecke brachte. Ebenfalls einen großen Sprung machte Nik Hammer, der außer Konkurrenz an den Start ging. Er steigerte sich im Reißen auf 85 und im Stoßen auf 101 kg, womit er sein Zweikampf-Resultat um stolze 9 kg nach oben schraubte. Als Ersatz-Heber war ursprünglich auch Giuliano Attilo eingeplant, der in den vergangenen Wochen sein Trainingspensum wegen einer langwierigen Erkältung nicht vollständig absolvieren konnte. Nachdem er mit den Gewichten in der Aufwärmphase allerdings keine Probleme hatte, meldete der KSV sein Team noch kurzfristig um. Giuliano Attilo belohnte das in ihn gesetzte Vertrauen mit einer Zweikampfleistung von 180 kg. Zudem brachte er als einziger KSV-Athlet sechs gültige Versuche auf die Bühne. Er erzielte 68 Relativpunkte und lag damit einen Zähler vor seinem älteren Bruder Joshua, der sich darüber ein wenig ärgerte. Joshua Attilo peilte in seinen dritten Versuchen jeweils persönliche Rekorde an und scheiterte nur ganz knapp. Mit 210 kg im Zweikampf kam er jedoch fast an seine Saisonbestleistung von 211 kg heran. Gewohnt zuverlässig agierte auch Patrick Drews, der 102 kg im Reißen und 125 kg im Stoßen bewältigte. Höhepunkt aus Grünstadter Sicht war natürlich wieder die Junioren-Europameisterin Sarah Davies. In ihrem zweiten Einsatz für den KSV überzeugte sie mit fünf gültigen Versuchen und erzielte 130 Relativpunkte. Die Engländerin, die sich in Grünstadt sehr wohl fühlt, freut sich schon auf den nächsten Heim-Wettkampf am 23. Januar gegen den ASC Zeilsheim. Obwohl sie bereits eine Woche später bei den Britischen Meisterschaften an den Start gehen wird, macht ihr diese zusätzliche Belastung nichts aus: „Ein hartes Abschluss-Training steht sowieso im Programm – das wird dann eben der Kampf in Grünstadt sein.“

Einzelergebnisse des KSV:
Steffen Schneider: 80 kg Reißen / 103 kg Stoßen / 183 kg Zweikampf = 62 Relativpunkte Joshua Attilo: 95 / 115 / 210 = 67 Pkt.
Giuliano Attilo: 80 / 100 / 180 = 68 Pkt.
Patrick Drews: 102 / 125 / 227 = 82 Pkt.
Carolin Dauth: 58 / 72 / 130 = 83 Pkt.
Sarah Davies: 85 / 109 / 194 = 130 Pkt.
Außer Konkurrenz: Nik Hammer: 85 / 101 / 186 und Sebastian Eich 96 /125 / 221


Regionalliga-Wettkampf gegen AC Mutterstadt II
am 12.12.2015


Am letzten Wettkampf-Tag dieses Jahres konnte die Regionalliga-Mannschaft des KSV Grünstadt einen überlegenen Heim-Sieg einfahren. Der ersatzgeschwächte AC Mutterstadt II hatte mit 263,5 Relativpunkte kaum eine Chance. Grünstadt erzielte 475,2 Relativpunkte und verbesserte damit ein weiteres Mal seinen Vereinsrekord. Überragende Athletin des Abends war KSV-Neuzugang Sarah Davies.
Das war sie also, die angekündigte Überraschung, die Hallensprecher Axel Wenz zur Vorstellung der beiden Teams den zahlreichen Zuschauern präsentierte: Mit der britischen National-Heberin Sarah Davies hat der KSV Grünstadt eine hochkarätige Verstärkung bekommen. Die 23-jährige aus Leeds nahm erst vor kurzem an den Weltmeisterschaften in Houston/Texas teil und ist außerdem amtierende U 23-Europameisterin in der Klasse bis 63 kg. Auf die Frage, wie eine englische Spitzen-Sportlerin im beschaulichen Grünstadt „landet“, antwortet Wenz: „In Großbritannien gibt es kein Ligen-System, sondern nur Meisterschafts- und eventuell einige Club-Wettkämpfe. Sarah Davies' Lebensgefährte Jack Oliver - ebenfalls im britischen Nationalkader - geht seit Anfang der Saison in der Bundesliga für den AC Mutterstadt an die Hantel und auch seine Freundin wollte gerne für einen deutschen Verein heben.“ Nach reiflicher Überlegung beschlossen die KSV-Verantwortlichen, diese Chance zu nutzen und nahmen Kontakt zu Sarah Davies auf. Trainer John Attilo ergänzt: „Wir haben so die Gelegenheit, unseren Jugendlichen einen langfristigen Leistungsaufbau zu ermöglichen, weil wir sie nicht bei jedem Wettkampf einsetzen müssen.“
Im Reißen leistete sich der KSV leider einige Fehlversuche. Die einzige Athletin mit sechs gültigen Versuchen war Carolin Dauth, die zudem ihre persönlichen Bestleistungen im Reißen (60 kg) einstellte und im Stoßen (70 kg) und Zweikampf (130 kg) steigern konnte. 83 Relativpunkte waren der Lohn für diese hervorragende Vorstellung. Persönliche Rekorde im Reißen hatten auch Steffen Schneider, Joshua Attilo und Sebastian Eich im Visier, die ihnen allerdings noch nicht gelingen wollten. Nachdem sich der KSV Grünstadt nach der Reiß-Disziplin bereits einen Vorsprung von mehr als 100 Punkten auf den Gegner erarbeitet hatte, lautete die Devise des Trainers: „Möglichst viele gültige Versuche.“ Ausgerechnet Sarah Davies, die das Publikum zuvor mit einer Last von 87 kg beeindruckte, sorgte im Stoßen für Aufregung, da sie ihr gewünschtes Anfangsgewicht von 110 kg erst im dritten Versuch bewältigen konnte. „Eigentlich wollte ich gar nicht, dass sie so hoch beginnt“, sagte dann auch John Attilo. „Nachdem sie bei den Weltmeisterschaften vor zwei Wochen 89 gerissen und 113 gestoßen hatte, ließ das ihr Ehrgeiz wohl aber nicht zu.“ Sarah Davies versprach dem Coach danach etwas kleinlaut, beim nächsten Mal besser auf ihn zu hören. Trotz des kleinen Ausrutschers erzielte sie 133 Relativpunkte - das mit Abstand beste Ergebnis an diesem Abend. Sebastian Eich sorgte zum Ende der Veranstaltung noch für einen Höhepunkt, indem er mit 125 kg im Stoßen und 218 kg im Zweikampf seinen persönlichen Rekord verbesserte. Am 9. Januar 2016 muss der KSV Grünstadt zum letzten Vorrunden-Kampf beim AV 03 Speyer II antreten, dem bisher stärksten Team in der Liga, das am Wochenende immerhin 507,6 Punkte gegen den ASC Zeilsheim errang. Laut Trainer John Attilo „ein ganz harter Brocken“.
Sarah Davies gefiel der Aufenthalt in Deutschland sichtlich gut. „Es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht“, sagte sie. „Toll fand ich vor allem die Zuschauer, die jeden Sportler begeistert anfeuerten und die familiäre Atmosphäre beim KSV.“
Die vielen fleißigen Helfer haben sich auch gerade beim anschließenden Jahresabschluss viel Mühe gegeben.

Einzelergebnisse:
Carolin Dauth: Reißen 60 / Stoßen 70 / Zweikampf 130 = 83 Punkte
Steffen Schneider: 80 / 100 / 180 = 65 Punkte
Sarah Davies: 87 / 110 / 197 = 133 Punkte
Joshua Attilo: 97 / 110 / 207 = 66 Punkte
Patrick Drews: 98 / 120 / 218 = 75 Punkte
Sebastian Eich: 93 / 125 / 218 = 53,2 Punkte



Deutsche Meisterschaften der Junioren und Senioren
am 30. Oktober 2015 in Chemnitz


Sophia Attilo machte das Triple für den KSV Grünstadt perfekt: Sie gewann bei den Deutschen Meisterschaften in Chemnitz ihren ersten Titel als Seniorin in der Kategorie bis 58 kg. Mit einem Zweikampfergebnis von 143 kg hatte sie einen klaren Vorsprung auf die Konkurrenz. Gut lief es auch für Patrick Drews, der sich in der hart umkämpften Gewichtsklasse bis 77 kg einen ausgezeichneten fünften Platz bei den Junioren sicherte.

Beim KSV Grünstadt wird das Jahr 2015 wohl als eines der erfolgreichsten in die Geschichte eingehen. Gleich drei Mal triumphierten Athleten des Vereines bei nationalen Titelkämpfen. Nach den Erfolgen der Jugendlichen Padou Izere Shima und Carolin Dauth setzte sich nun Sophia Attilo bei den am vergangenen Wochenende stattfindenden Deutschen Meisterschaften an die Spitze. Für die 22-jährige mehrmalige Deutsche Jugend-Meisterin, die seit 2013 Mitglied der Sportfördergruppe der Polizei ist, war es der erste Titel, den sie in der Seniorenklasse errang. In den letzten beiden Jahren musste sie sich jeweils mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Dabei waren die Vorzeichen auch jetzt nicht allzu gut. „Nach einer verletzungsbedingten Pause im Sommer hat mir mein Papa wochenlang Stabilisations- und Aufbauübungen aufgebrummt, bevor ich wieder richtig an die Hantel gehen durfte“, sagte die Sausenheimerin. John Attilo, Papa und Trainer in einer Person, erklärte dazu: „Normalerweise beträgt die Vorbereitungszeit auf ein Turnier dieser Größenordnung etwa 12 Wochen. Wir hatten jedoch nur die Hälfte der Zeit, deswegen war an Höchsttleistungen überhaupt nicht zu denken.“ Es hat dann aber auch so geklappt. Im Reißen hatte Sophia Attilo nach dem dritten Versuch, bei dem sie 67 kg bewältigte, bereits einen komfortablen Vorsprung auf ihre Gegnerinnen. Damit blieb sie sogar nur 3kg unter ihrer persönlichen Bestleistung. Im Stoßen gingen Vater und Tochter kein Risiko ein und ließen anfangs 72 kg auflegen. Die spätere Vizemeisterin, Susan Friend vom AC Kindsbach, hatte zu diesem Zeitpunkt ihren Wettbewerb bereits beendet. Attilo schaffte im zweiten Versuch schließlich 76 kg, den Dritten mit 78 kg setzte sie etwas ungünstig um, so dass ihr vor dem Ausstoßen schwindlig wurde und sie die Hantel fallen lassen musste. Am Ende stand ein Zweikampfresultat von 143 kg im Protokoll - immerhin ein deutlichen Abstand zur Zweitplatzierten, die 131 kg erzielte. Große Freude also beim Grünstadter Team, zu dem auch Sophia Attilos Freund Kevin Kübler gehörte, der dank moderner Technik die daheimgebliebenen Familienmitglieder mit zeitnahen Neuigkeiten versorgte. Der Gewichtheber des TSV Heinsheim (Baden-Württemberg) ging am späten Abend selbst an die Hantel - bei den Männern bis 77 kg. In der gleichen Kategorie startete Patrick Drews, der zweite Sportler des KSV Grünstadt. Der 20-jährige zählt noch zu den Junioren, die gesondert gewertet wurden. Joshua Attilo knackte zwar ebenfalls die Teilnahme-Norm, fuhr aber nicht mit nach Chemnitz, da er erst Anfang Oktober sein Duales Studium aufgenommen hat und sich nicht freinehmen konnte. Patrick Drews begann seinen Wettkampf mit einer Hantellast von 100 kg, die er souverän bewältigte. Die im zweiten Versuch gemeisterten 105 kg bedeuteten bereits einen neuen persönlichen Rekord. Mutig war danach die Steigerung auf 110 kg im dritten Versuch. „Patrick war sehr gut drauf - da glaubte ich, dass er es schaffen könnte“, bemerkte Trainer John Attilo. Das hat er im Prinzip eigentlich auch, aber leider etwas nachgedrückt. Die Kampfrichter mussten die Hebung mit „ungültig“ bewerten. Noch erfolgreicher war der Grünstadter Athlet dann im Stoßen. 127 kg schaffte er im zweiten Versuch, das war wieder eine neue Bestmarke für ihn. Mit 130 kg im dritten Durchgang konnte er sich sogar nochmals steigern und erhöhte damit seine Zweikampfleistung auf 235 kg. In der Endabrechnung erzielte Drews einen hervorragenden fünften Platz bei den Junioren, im Gesamtklassement des 22-köpfigen Teilnehmerfeldes wurde er Zwölfter.


Regionalliga-Wettkampf gegen Hostenbach
am 10.10.2015

Eine großartige Darbietung zeigten die Gewichtheber des KSV Grünstadt bei ihrem ersten Heim-Wettkampf: Sie schlugen den ersatzgeschwächten KSV Hostenbach mit 411,5 zu 156,8 Relativpunkten und stellten sowohl eine weitere Saison-Bestleistung als auch einen neuen Vereins-Rekord auf.
Nicht den Hauch einer Chance hatten die vom Verletzungspech geplagten Gäste aus dem Saarland, die nur mit fünf Athleten antreten konnten. Die zumindest zahlenmäßige Dominanz der Gastgeber zeigte sich schon bei der Vorstellung der beiden Mannschaften: für den KSV Grünstadt standen hier zehn Heber auf der Bühne. Neben den sieben Sportlern, die in die Wertung kamen (Padou Izere Shima und Sebastian Eich teilten sich die Disziplinen Reißen und Stoßen) starteten die beiden Trierer Dieter Meier und Franz Pauly außer Konkurrenz, Nik Hammer fungierte als Ersatzmann. Bereits im Reißen zeichnete sich ab, dass die Grünstadter auf einem guten Weg waren, das anvisierte Ziel Saison-Bestleistung zu erreichen. Nicht einen einzigen Fehlversuch leistete sich die junge KSV-Staffel. „Das ist wirklich klasse“, bemerkte der als Hallensprecher eingesetzte Abteilungsleiter Axel Wenz. Er bediente gleichzeitig das Computer-Programm und staunte nicht schlecht, als am Ende der ersten Disziplin 157,5 Relativpunkte im Wettkampfprotokoll standen – immerhin 20 Zähler mehr als vor drei Wochen in Zeilsheim. Joshua Attilo stellte dabei mit 97 kg einen persönlichen Rekord auf und Steffen Schneider blieb mit 79 kg nur ganz knapp unter seiner Bestmarke. Im Stoßen war es dann Carolin Dauth, die mit einer Glanzleistung punkten konnte: Sie brachte 69 kg zur Hochstrecke und verbesserte daraufhin auch ihre Zweikampf- und Relativwertung. Fast aus Versehen – denn zu Beginn stand ein Irrtum der Scheibenschieber, die im ersten Versuch 65 statt 60 kg auflegten. „Die ganze Rechnerei ist wirklich nicht einfach für die Jungs“, erklärte Axel Wenz. „Die Damenhantel ist nämlich um 5 kg leichter als die Herrenhantel und daher müssen die Scheiben komplett anders gesteckt werden. Wir haben den Fehler zwar noch bemerkt“, ergänzt er, „aber da war Carolin schon an der Hantel und wir wollten sie nicht mehr stören.“ „Hat sich ja schließlich gelohnt“, strahlte die amtierende Deutsche Jugend-Meisterin, die dieses Gewicht souverän bewältigte „Nun gab es kein Zurück mehr.“ Auch die Mannschaftskollegen meisterten ihre Aufgaben mit Bravour – insgesamt gab es nur drei Fehlversuche auf Seiten der Grünstadter. Die Zuschauer waren begeistert, als das Endergebnis feststand: Deutlich über 400 Relativpunkte, damit hatte eigentlich niemand gerechnet. Am wenigsten Trainer John Attilo, der sich sogleich etwas über das Pech bei der Auslosung der Begegnungen ärgerte: „Mit dieser Leistung hätten wir auch in Zeilsheim gewonnen, wäre der Wettkampf nicht so kurz nach der Sommerpause gewesen.“ Die Hessen haben übrigens 1 : 2 gegen den AC Mutterstadt II verloren und nun steht der KSV Grünstadt jetzt sogar mit 4 : 2 Punkten an der Spitze der Regionalliga-Tabelle. Für den nächsten Kampftag hat Grünstadt ein Freilos - weiter geht es am 12. Dezember, dann ist das Team aus Mutterstadt zu Gast.

Einzelergebnisse:
Padou Izere Shima: (nur Reißen) 54 kg = 23,5 Relativpunkte
Sebastian Eich: (nur Stoßen) 118 kg = 36 Punkte
Carolin Dauth: 58 / 69 / 127 im Zweikampf = 80 Punkte
Giuliano Attilo: 77 / 95 / 172 = 54 Punkte
Steffen Schneider: 79 / 100 / 179 = 64 Punkte
Joshua Attilo: 97 / 110 / 207 = 66 Punkte
Patrick Drews: 104 / 125 / 229 = 88 Punkte





Regionalliga-Wettkampf in Zeilsheim
am 19.09.2015


Es war eigentlich ein hervorragender Einstand für den KSV Grünstadt zum Auftakt der neuen Runde in der Gewichtheber-Regionalliga. Mit 385,6 Relativpunkten wurde die Bestleistung aus der vergangenen Saison um mehr als 20 Zähler überboten. Trotzdem reichte es im Auswärtskampf beim äußerst starken ASC Zeilsheim nur zu einem Teilerfolg. Das Reißen konnten die Grünstadter zwar für sich entscheiden, hatten dann aber im Stoßen und in der Gesamtwertung das Nachsehen. Die Hessen erzielten 411,0 Relativpunkte und gewannen den Wettkampf in der Endabrechnung mit 2 : 1
Vor Beginn der Veranstaltung saß John Attilo nachdenklich auf den Zuschauerplätzen und beobachtete auf der Anzeigetafel, wie Namen, Körpergewichte und Lasten der Anfangs-versuche eingetragen wurden. „Ich glaube, unsere Gegner werden heute 400 Punkte machen“, sagte der Trainer der KSV-Staffel. Schon die Vorschau in der Frankfurter Presse ließ vermuten, das der ASC Zeilsheim sehr gut aufgestellt ist. Obwohl einige Sportler wegen Urlaub, Studium oder Verletzung fehlten, hatte man offensichtlich keine Probleme mit der Mannschaftsauf-stellung. So wurde aus dem schon erwähnten Damen-Trio ein ebenso gutes Damen-Quartett. „Mit vier Frauen werden sie auf jeden Fall das Reißen gewinnen“, vermutete Attilo. In diesem Punkt sollte er allerdings nicht Recht behalten. Die erste Gruppe besetzte der KSV Grünstadt mit den Nachwuchshebern Nik Hammer, Padou Izere Shima und Carolin Dauth. Lediglich Hammer blieb mit 73 kg ein wenig unter seinen Möglichkeiten, die anderen beiden kamen mit jeweils drei gültigen Versuchen fast an ihre Bestmarken heran. Jedoch hatte Zeilsheim zu diesem Zeitpunkt bereits einen Vorsprung von 18,5 Punkten. Dann kam die zweite Gruppe an die Reihe – für den KSV mit den „Rückkehrern“ Steffen Schneider und Joshua Attilo. Schneider brachte 75 kg zur Hochstrecke – fast genauso viel wie vor zwei Jahren, als er regelmäßig im Einsatz war. Attilo überbot seinen im April 2013 aufgestellten Rekord sogar um 13 kg. Nachdem auch Patrick Drews zwei gültige Versuche absolviert hatte, wurde es langsam spannend, denn der Abstand verringerte sich zusehends und der Unterschied betrug nur noch 3 Punkte. Für die Grünstadter Coaches gab es nun eine einzige logische Konsequenz: Steigerung von 100 auf 104 kg und somit Einstellung der persönlichen Bestleistung. Das geht nicht immer gut – doch Patrick Drews zeigte Nervenstärke, schaffte die Last, Grünstadt überholte daraufhin Zeilsheim und gewann das Reißen mit 137 zu 136 Relativpunkten. „Damit habe ich wirklich nicht gerechnet“, meinte John Attilo. Er ersetzte im anschließenden Stoßen aus taktischen Gründen Nik Hammer durch Sebastian Eich, der mit 120 kg eine überzeugende Vorstellung bot. Nach der ersten Gruppe hatten die Gastgeber wieder einen Vorsprung von über 20 Punkten – und dieses Mal blieb es auch dabei. Obwohl alle KSV'ler tadellose Versuche auf die Plattform zauberten und nur knapp unter ihren eigenen Rekorden blieben, lag es vor allem an den beiden Zeilsheimer Herren, die sich in dieser Disziplin besser präsentierten als vorher im Reißen. Die Betreuer Axel Wenz und John Attilo waren trotzdem begeistert von ihrem jungen Team: „Jeder hat heute seine individuellen Erwartungen übertroffen. Steffen Schneider besitzt genug Potential, um sich weiter zu verbessern und Joshua Attilo schaffte die Norm für die Deutschen Meisterschaften.“ Er steigerte sein Zweikampf-Ergebnis um immerhin 25 kg, legte inzwischen allerdings auch etwas an Körpergewicht zu. Ende Oktober wird er dann in Chemnitz in der Klasse bis 77 kg an den Start gehen und dort unter anderem auf seinen Mannschaftskollegen Patrick Drews treffen. Vorher steht aber am 10. Oktober noch der erste Heim-Wettkampf gegen Hostenbach an. Da möchte der KSV Grünstadt auf jeden Fall als Sieger aus der Halle gehen.

Zahlenspiegel:
Padou Izere Shima: 53 kg Reißen / 67 kg Stoßen / 120 kg Zweikampf (60 Relativpunkte) Carolin Dauth: 57 / 65 / 122 (69)
Steffen Schneider: 75 / 98 / 173 (52)
Patrick Drews: 104 / 125 / 229 (88)
Joshua Attilo: 96 / 115 / 211 (68)
Nik Hammer: 73 / - / - (11)
Sebastian Eich: - / 120 / - (37,6)





Sophia Attilo repräsentierte den KSV Grünstadt sehr erfolgreich beim Internationalen Alpencup, der am Wochenende in Legnano / Italien stattfand. Wie schon die Bezeichnung dieses Turniers andeutet, kamen die Mehrheit der 60 teilnehmenden Athleten aus den Alpenregionen Bayern, Tirol, Vorarlberg und der Lombardei, auch einige Schweizer waren dabei. Eine kleine Delegation aus Rheinland-Pfalz machte sich ebenfalls auf den Weg in die Stadt nördlich von Mailand: Davina Kaiser vom AC Mainz-Weisenau und Sophia Attilo, die für ihren Heimatverein KSV Grünstadt an den Start ging. Betreut wurden die beiden jungen Damen von ihren Vätern Oliver Kaiser und John Attilo, die sich seit ihrer aktiven Gewichtheberzeit kennen. Die 21-jährige Polizeianwärterin Sophia Attilo, Mitglied der rheinland-pfälzischen Sportfördergruppe, konnte hierbei ihren ersten internationalen Erfolg verbuchen. Sie bewältigte 136 kg im Zweikampf und erzielte 193,93 Sinclairpunkte. Damit erkämpfte sie sich den Sieg bei den Frauen in der Kategorie bis 58 kg. Die Sinclair-Wertung ist in vielen Ländern üblich. Anhand des Körpergewichtes wird ein Faktor ermittelt, den man dann mit dem Zweikampfergebnis multipliziert. Nach der anstrengenden Heimreise waren Vater und Tochter am Sonntagmorgen schon wieder im Einsatz – als Betreuer bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Grünstadt.




Regionalliga-Wettkampf gegen KSV Hostenbach
am 25.04.15


Sie haben es geschafft: Nach dem 350:187,4 - Sieg (3:0 Wertungspunkte) gegen den KSV Hostenbach kletterten die Gewichtheber des KSV Grünstadt auf den 3. Platz in der Abschlusstabelle der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saar.
„Dass die Bundesliga-Reserven aus Speyer und Mutterstadt die beiden vorderen Plätze unter sich ausmachen, war eigentlich von Anfang an klar“, bemerkte Abteilungsleiter Axel Wenz. „Aber der KSV Grünstadt als Dritter, das ist schon richtig Klasse.“
Im letzten Runden-Wettkampf am vergangenen Samstag erzielte die Grünstadter Mannschaft mit 350 Relativpunkten zudem ihr zweitbestes Ergebnis in dieser Saison. Den KSV Hostenbach schätzte man im Vorfeld etwas stärker ein, die Saarländer hatten jedoch einige verletzungsbedingte Ausfälle zu verkraften. Zwar musste auch der KSV Grünstadt auf seinen Stammheber Sebastian Eich verzichten, konnte dafür aber die beiden Trierer Dieter Meier und Franz Pauly einsetzen. Letzterer teilte sich Reißen und Stoßen mit Nachwuchsathlet Padou Izere Shima, dem frischgebackenen RHEINPFALZ-Talent des Jahres. Zusammen steuerten sie insgesamt 50 Relativpunkte zum Endergebnis bei. Gewohnt zuverlässig agierten Carolin Dauth und Giuliano Attilo, die 70 bzw. 63 Punkte erzielten. Sie blieben  jeweils nur knapp unter ihren bisherigen persönlichen Bestleistungen. Nik Hammer, der in der vorigen Begegnung mit zwei ungültigen Stoßversuchen noch etwas Pech hatte, machte seine Sache dieses Mal hervorragend: Sechs gültige Versuche und dazu neue persönliche Rekorde im Reißen und Stoßen ließen ihn am Ende strahlen. Erfreulich ist auch die sportliche Entwicklung von Patrick Drews, der gegenüber dem Anfang der Saison einen regelrechten Leistungssprung machte. Hatte er im vorhergehenden Wettkampf bereits einen neue Bestmarke im Stoßen aufgestellt, folgten nun zwei weitere in Reißen (104 kg) und Zweikampf (229 kg). Beeindruckend – vor allem aufgrund der Tatsache, dass er vorher noch arbeiten musste. „Ich bin von meinem Arbeitsplatz direkt zum Abwiegen nach Grünstadt gefahren“, erklärte Drews, der seit dem Ende seiner Ausbildung in einem Gartenbau-Betrieb in Mannheim angestellt ist. Für die Zuschauer gibt es nun eine längere Pause -  erst im Oktober startet die neue Saison. Für den Trainer John Attilo und seine jugendlichen Athleten jedoch nicht: Bereits am nächsten Wochenende finden in Lörrach die Süddeutschen Mehrkampf-Meisterschaften statt, bei denen neben sieben weiteren KSV-Sportlern der Jahrgänge 2005 – 2001 auch Padou Izere Shima an den Start geht und dort seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen möchte. Bis Anfang Juli folgen noch die Südwestdeutschen- und die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften sowie zwei Deutsche Meisterschaften für die jeweiligen Altersgruppen.

Einzelergebnisse: Padou Izere Shima: 50 kg Reißen = 20,5 Relativpunkte
Franz Pauly: 105 kg Stoßen = 29,5 Pkt.
Carolin Dauth: 56 / 64 / 120 kg Zweikampf = 70 Pkt.
Giuliano Attilo: 76 / 95 / 171 = 63 Pkt.
Nik Hammer: 74 / 91 / 165 = 47 Pkt.
Dieter Meier: 60 / 82 / 142 = 30 Pkt.
Patrick Drews: 104 / 125 / 229 = 90 Pkt.


Regionalliga-Wettkampf gegen AC Mutterstadt II
am 04.04.2015


Die Regionalliga-Mannschaft des KSV Grünstadt konnte im vorletzten Wettkampf der Saison einen weiteren Sieg für sich verbuchen. Diesen Erfolg gegen den bisherigen Tabellenführer aus Mutterstadt hatte man im Vorfeld nicht unbedingt erwartet.
Mit 347,7 zu 316,3 Relativpunkten fiel das Ergebnis dann auch noch recht deutlich aus. Nach dem Reißen hatte der KSV einen knappen Vorsprung von 9 Punkten und nicht wenige der Zuschauer rechneten damit, dass der AC Mutterstadt II das Blatt noch einmal wenden könnte. Doch auch die zweite Teildisziplin, das Stoßen, konnte die „bärenstarke junge Grünstadter Mannschaft“ (so wurde sie vom Gegner beschrieben) für sich entscheiden und alle drei Wertungspunkte im Reißen, Stoßen und Zweikampf gingen an den KSV. „Unsere vier Jugendlichen hätten nach ihrem Einsatz beim Länderpokal in Görlitz eigentlich eine Wettkampfpause verdient“, sagte Trainer John Attilo. „Sie waren aber noch so motiviert und wollten vor eigenem Publikum unbedingt eine gute Vorstellung geben.“ Das ist ihnen auch eindrucksvoll gelungen. Padou Izere Shima – mit 14 Jahren der Jüngste im Team – konnte zwar erkältungsbedingt seine Leistung nicht voll abrufen, sorgte mit 53 Relativpunkten aber trotzdem für den bisher besten Beitrag in der laufenden Runde. Carolin Dauth scheiterte im Reißen nur ganz knapp an einer persönlichen Bestleistung, konnte jedoch im Stoßen ihren bisherigen Rekord einstellen. Giuliano Attilo haderte nach dem Reißen noch mit der Entscheidung des Kampfrichters, der ihm seinen zweiten Versuch wegen Nachdrückens ungültig gab. Im Stoßen legte er sich dann aber richtig ins Zeug und erhöhte seinen persönlichen Rekord auf 98 kg und damit seine Zweikampfleistung auf 175 kg. Nik Hammer hatte in dieser Disziplin etwas Pech und scheiterte zweimal an 90 kg – nach drei blitzsauberen Versuchen im Reißen ließen wohl die Kräfte etwas nach. Zwei ungültige Hebungen leistete sich auch Patrick Drews, er schaffte es nicht, die im Reißen aufgelegten 100 kg zu bewältigten, worüber er sich so richtig ärgerte. Seine Motivation für das Stoßen war daher natürlich entsprechend groß – und hier wurde er für seine Anstrengungen endlich belohnt: Mit 126 kg konnte er eine neue Bestleistung aufstellen. 82 Relativpunkte bedeuteten an diesem Abend die höchste Einzelwertung für den KSV. Besser war nur der Mutterstadter Heber Viktor Wiederkehr, der 103 Relativpunkte erzielte. Ein „Comeback“ gab es in der Grünstadter Mannschaft: Joshua Attilo ging nach fast 2 Jahren Wettkampfpause erstmals im Stoßen wieder an die Hantel. Nach überstandener Ellenbogenverletzung bewältigte er immerhin 100 kg und wurde dafür mit 30,5 Relativpunkten belohnt. Das Reißen übernahm Sebastian Eich, der 10,2 Punkte zum Gesamtergebnis beisteuerte. Der KSV Grünstadt steht mit 11:10 Punkten momentan noch auf dem 4. Platz der Tabelle. Sollte gegen den derzeitigen Dritten KSV Hostenbach ein weiterer Sieg oder ein Teilerfolg gelingen, könnten die Grünstadter noch an den Saarländern vorbeiziehen. Dieser Wettkampf, gleichzeitig der letzte in der laufenden Saison, wird am 25. April in Grünstadt ausgetragen.

Ergebnisse:
Padou Izere Shima: 49 kg Reißen / 63 kg Stoßen / 112 kg Zweikampf = 53 Relativpunkte
Carolin Dauth: 54 / 65 / 119 = 66 Pkt.
Giuliano Attilo: 77 / 98 / 175 = 63 Pkt.
Nik Hammer: 73 / 85 / 158 = 43 Pkt.
Sebastian Eich: 90 / - / - = 10,2 Pkt.
Joshua Attilo: - /100/ - = 30,5 Pkt.
Patrick Drews: 95/ 26/ 221 = 82 Pkt.





Regionalliga-Wettkampf gegen AC Heros Wemmetsweiler
am 28.02.2015


Sensationeller Erfolg für die Gewichtheber des KSV Grünstadt: Den Regionalliga-Wettkampf gegen AC Heros Wemmetsweiler konnten sie ganz klar für sich entscheiden. Dabei stellten sie mit 364,0 Relativpunkten eine neue Rundenbestleistung auf und begeisterten das Publikum mit mehreren persönlichen Rekorden und Rekordversuchen.
Einer der Zuschauer brachte es auf den Punkt: „Habt ihr überhaupt schon so ein Ergebnis gehabt?“ Nein, lautete die Antwort. Weder in dieser noch in der vergangenen Saison - das bisher beste Resultat wurde im Januar in Hostenbach erzielt und war mit 331,5 Zählern um einiges niedriger. Die Gäste aus dem saarländischen Wemmetsweiler hatten an diesem Tag nicht den Hauch einer Chance. Dazu kam noch das Pech, dass sich einer ihrer Heber drei Fehlversuche im Reißen leistete und der Tabellen-Letzte somit nur 230,6 Punkte erzielen konnte. Die KSV-Athleten hingegen befanden sich von Anfang an auf Rekordjagd. Im Reißen zwar noch etwas zögerlich – aber immerhin gelangen hier Giuliano Attilo mit 77 kg und Nik Hammer mit 73 kg neue persönliche Bestleistungen. Padou Izere Shima und Carolin Dauth zeigten jeweils drei technisch einwandfreie Versuche und blieben nur ganz knapp unter ihren bisherigen Höchstmarken. Viel vorgenommen hatten sich auch Sebastian Eich und Patrick Drews, die zwar nicht alle aufgelegten Lasten bewältigten, aber trotzdem dazu beitrugen, dass sich der KSV Grünstadt schon in der Teildisziplin Reißen einen großen Vorsprung erkämpfen konnte. Nach der Pause ging die Rekordjagd im Stoßen weiter: Padou Izere Shima, mit 14 Jahren der Jüngste im Team, sorgte mit einer Bestleistung von 63 kg für das erste Highlight. Carolin Dauth steigerte sich ebenfalls auf 63 kg, Nik Hammer verbesserte sich auf 90 kg und Giuliano Attilo beeindruckte mit 96 kg. Das Punktekonto stieg so rasant, dass sogar Abteilungsleiter Axel Wenz und Kampfrichter Hans Fouquet ins Staunen gerieten. Sebastian Eich und Patrick Drews scheiterten zwar in ihren dritten Versuchen an 125 bzw. 128 kg, doch das trübte die Freude nicht. „Ihr habt heute richtig tolle Leistungen gezeigt“, lobte Trainer John Attilo alle Sportler. Die Zuschauer können sich nun auf den nächsten Heimkampf gegen den AC Mutterstadt II freuen, der am 4. April stattfindet. Er wurde kurzfristig um eine Woche verschoben, da sich erfreulicherweise gleich vier KSV-Athleten (Izere Shima, Dauth, Attilo und Hammer) für den Jugend-Länderpokal qualifiziert haben. Sie werden am 27. und 28. März mit der rheinland-pfälzischen Auswahlmannschaft im sächsischen Görlitz an den Start gehen.

Ergebnisse:
Padou Izere Shima: 47 kg Reißen / 63 kg Stoßen / 110 kg Zweikampf = 51 Relativpunkte Carolin Dauth: 55 / 63 / 118 = 68 Pkt.
Giuliano Attilo: 77 / 96 / 173 = 65 Pkt.
Nik Hammer: 73 / 90 / 163 = 48 Pkt.
Sebastian Eich: 87 / 120 / 207 = 51 Pkt.
Patrick Drews: 100/ 122/ 222 = 81 Pkt.


Regionalliga-Wettkampf in Speyer
am 14.02.15

Die Gewichtheber des KSV Grünstadt starteten mit einer Auswärts-Niederlage in die Rückrunde der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saar. Gegen die Bundesliga-Reserve des AV 03 Speyer hatten sie erwartungsgemäß kaum eine Chance. Beim Endergebnis von 389,5 zu 320,6 blieben alle drei Wertungspunkte in der Domstadt.
„Immerhin haben wir uns wesentlich besser verkauft als in der Hinrunde“, zeigt sich Trainer John Attilo mit der Leistung seiner Schützlinge trotzdem zufrieden. „Mit Nik Hammer, der krankheitsbedingt fehlte, hätten wir im Reißen vielleicht sogar näher an Speyer herankommen können.“ In dieser Teildisziplin betrug der Abstand nämlich nur 16 Punkte. Die Nachwuchs-Athleten Padou Izere Shima (14), Carolin Dauth (15) und Giuliano Attilo (17) zeigten mit jeweils sechs gültigen Versuchen eine glänzende Vorstellung. Alle drei sind Mitglieder des Landes-Leistungskaders und haben gute Chancen, in die rheinland-pfälzische Auswahlmannschaft aufgenommen zu werden, die Ende März beim Länderpokal in Görlitz antreten wird. Jacqueline Wilhelm und Pascal Ißler teilten sich Reißen und Stoßen, sie konnten zusammen 20 Punkte zum Endergebnis beisteuern. In aufsteigender Form befindet sich zur Zeit Sebastian Eich, der sich bisher in jedem Wettkampf verbessern konnte. Nachdem im Reißen eine neue persönliche Bestleistung nicht ganz klappte, versuchte er es im Stoßen erneut und steigerte sich von 120 auf 123 kg, was zudem eine Zweikampf-Bestmarke von 215 kg bedeutete. Mit 55,6 Relativpunkten war er erneut zweitbester Heber des KSV, hinter seinem Teamkollegen Patrick Drews. Dieser zeigte mit 100 kg im Reißen und 120 kg im Stoßen eine annehmbare Leistung – auch wenn an diesem Tag die gewünschten persönlichen Rekorde noch nicht gelingen wollten. Schon bald kann er einen neuen Anlauf nehmen: Nach vier Auswärtskämpfen folgen für die Grünstadter nun drei Heim-Wettkämpfe, der erste am 28. Februar gegen den Tabellen-Fünften AC Wemmetsweiler.
Einzelergebnisse:
Padou Izere Shima: 47 kg Reißen, 59 kg Stoßen, 106 kg Zweikampf = 48 Relativpunkte
Carolin Dauth: 52 / 61 / 113 = 60 Pkt.
Giuliano Attilo: 74 / 92 / 166 = 58 Pkt.
Jacqueline Wilhelm: 44 / - / - = 6 Pkt.
Pascal Ißler: - / 82 / - = 14 Pkt.
Sebastian Eich: 92 / 123 / 215 = 55,6 Pkt.
Patrick Drews: 100 / 120 / 220 = 79 Pkt.



Regionalliga-Wettkampf in Hostenbach
am 10.01.15

Mit dem Vorsatz, einen Punkt im Reißen zu holen, ist die Staffel des KSV Grünstadt beim saarländischen Konkurrenten KSV Hostenbach angetreten. Daraus wurde leider nichts – die Gegner hatten einen winzigen Vorsprung. Doch dann folgte die große Überraschung: Sowohl im Stoßen als auch im Zweikampf lagen die Grünstadter vorne und siegten am Ende verdient mit 331,5 zu 314,4 Relativpunkten.
Gerade mal 0,2 Relativpunkte trennten die Grünstadter Heber von einem Teilerfolg im Reißen. Dabei lief es eigentlich fast optimal - zwar gab es insgesamt drei Fehlversuche, aber Nik Hammer (72 kg), Sebastian Eich (94 kg) und Patrick Drews (103 kg) stellten jeweils persönliche Bestleistungen auf. Nachdem der Hostenbacher Peter Schorr zweimal an 104 kg scheiterte, keimte ein wenig Hoffnung auf. Diese machte sein Vereinskamerad Felix Rupp aber wieder zunichte, indem er im dritten Versuch 108 kg zur Hochstrecke brachte und hierbei ebenfalls einen persönlichen Rekord aufstellte. Grünstadt hatte somit 125,5 Punkte erreicht, Hostenbach 125,7 Punkte. In der Pause machte sich ein wenig Enttäuschung unter den KSV-Athleten breit. Giuliano Attilo bemerkte als erster, dass Hostenbach seinen bisher punktbesten Heber ausgetauscht hatte – wie sich später herausstellte, sollte er wegen leichter gesundheitlicher Probleme geschont werden. Trainer John Attilo und Abteilungsleiter Axel Wenz waren nun wieder etwas optimistischer, mussten jetzt auch die Heber nicht an ihre Belastungsgrenzen gehen. Beim KSV gab es ebenfalls einen Wechsel: Dieter Meier löste Carolin Dauth ab. Nik Hammer, Giuliano Attilo und Dieter Meier brachten dann alle ihre Stoßversuche in die Wertung, wobei Hammer mit 88 kg wiederum eine neue persönliche Bestleistung erreichte. Einen guten Einstand gab Nachwuchstalent Padou Izere Shima, der mit sechs gültigen Versuchen 48 Relativpunkte erzielte. Etwas Pech hatte Patrick Drews, der an seinem Anfangsversuch von 112 kg hängen blieb, mit 74 Relativpunkten aber trotzdem bester Heber der Veranstaltung war. Das Stoßen gewann der KSV Grünstadt schließlich mit 206,0 zu 188,7 Zählern, was zu einem Gesamtergebnis von 331,5 zu 314,4 Punkten führte und den Grünstadtern einen 2:1-Sieg bescherte. In der Tabelle liegen sie derzeit mit 5:7 Punkten auf dem 3. Platz. Der nächste Wettkampf findet am 14.02. beim AV 03 Speyer II statt, danach folgen drei Heimkämpfe – der erste davon am 28.02. gegen den AC Wemmetsweiler.

Einzelergebnisse:
Padou Izere Shima: Reißen 47 kg, Stoßen 58 kg, Zweikampf 105 kg = 48 Relativpunkte Giuliano Attilo: 70/89/159 = 55 Pkt.
Carolin Dauth: 51/ - / - = 24,5 Pkt.
Dieter Meier: - / 84 / - = 28 Pkt.
Nik Hammer: 72 / 88 / 160 = 48 Pkt.
Patrick Drews: 103 / 112 / 215 = 74 Pkt.
Sebastian Eich: 94 / 116 / 210 = 54 Pkt.


Regionalliga-Wettkampf in Mutterstadt
am 06.12.14

Die Gewichtheber des KSV Grünstadt trafen an ihrem dritten Wettkampftag in der laufenden Regionalliga-Saison auf die zweite Mannschaft des AC Mutterstadt. Gegen den Tabellenführer konnte die KSV-Staffel erwartungsgemäß nicht viel ausrichten und verlor am Ende mit 288,8 zu 379,2 Relativpunkten.
Mit einer Gedenkminute ehrte auch der gastgebende Verein den verstorbenen KSV-Vorsitzenden Walter Griebel und die Grünstadter Heber gingen mit Trauerbinde auf die Bühne. „Wir wollten diesen Kampf nicht absagen“, erklärte Trainer John Attilo. „Das wäre nicht in Walters Sinn gewesen.“ Trotzdem – oder gerade deshalb – hatte die Mannschaft den Wunsch, sich von ihrer besten Seite zu präsentieren. Hervorragend gelang dies vor allem Carolin Dauth und Sebastian Eich, die beide ihre persönlichen Bestleistungen sowohl im Reißen als auch im Stoßen verbessern konnten. Carolin Dauth schaffte 119 Kilo im Zweikampf (57/62) und war mit 66 Relativpunkten zweitbeste Heberin des KSV. Mit 91 kg im Reißen und 120 kg im Stoßen steigerte auch Sebastian Eich sein Zweikampfresultat und steuerte 51,8 Relativpunkte zum Endergebnis bei. Für Pascal Ißler bedeuteten an diesem Nachmittag 70 kg im Reißen ein unüberwindbares Gewicht, an dem er zweimal scheiterte. Im Stoßen zeigte er dann allerdings drei gültige Versuche, die ihm in der Endabrechnung 20 Relativpunkte einbrachten. Die Jugendlichen Giuliano Attilo und Nik Hammer hätten eigentlich pausieren sollen – mussten dann aber doch einspringen, da die beiden aus Trier kommenden Heber Franz Pauly und Dieter Meier aus beruflichen Gründen verhindert waren. Von ihnen wurden daher auch keine Höchstleistungen verlangt. 42 bzw. 36 Relativpunkte waren trotzdem ein zufriedenstellendes Ergebnis. Nicht seinen allerbesten Tag erwischte Patrick Drews. Im Reißen versuchte auch er, seine Bestmarke zu übertreffen, was ihm allerdings nicht gelang. Im Stoßen scheiterte er dann zweimal an 120 kg und brachte somit 97 und 112 kg in die Wertung. Mit 73 Relativpunkten war er trotzdem bester Heber in den Reihen des KSV. „Wir konzentrieren uns jetzt auf den nächsten Kampf, der am 10. Januar in Hostenbach stattfindet“, sagte John Attilo. „Gegen die Saarländer haben wir dann vielleicht etwas größere Chancen.“ Der KSV Grünstadt liegt nach einem Sieg und zwei Niederlagen zurzeit auf dem 3. Tabellenplatz, Hostenbach mit einem Wettkampf Rückstand einen Platz dahinter.

Regionalliga-Wettkampf in Wemmetsweiler
am 15.11.2014


Die Gewichtheber des KSV Grünstadt kamen an ihrem zweiten Wettkampftag in der Regionalliga zu einem klaren Auswärtserfolg beim Aufsteiger AC Heros Wemmetsweiler. Mit 326,5 Relativ-punkten erzielten sie dabei ein doppelt so hohes Ergebnis als bei der Auftaktniederlage gegen den AV 03 Speyer II. Wemmetsweiler erreichte 277,2 Relativpunkte.
„Schade, dass dieser Kampf nicht in Grünstadt stattfand“, sagte Trainer John Attilo. „Die Zuschauer wären begeistert gewesen.“ So bekam nur eine Handvoll Fans mit, wie gut sich die Heber des KSV im saarländischen Wemmetsweiler präsentierten. Mit diesem Ergebnis hatte keiner so richtig gerechnet - vor allem nicht die Gastgeber, die sich vorher noch Hoffnungen auf einen Sieg machten. Der KSV Grünstadt trat jedoch mit einer auf mehreren Positionen veränderten Mannschaft an: Neben Leistungsträger Patrick Drews, der zum Auftakt fehlte, kamen auch die Jugendlichen Carolin Dauth, Giuliano Attilo und Nik Hammer zum Einsatz. John Attilo erklärt: „Wir haben im Gewichtheberverband Rheinland-Pfalz eine interne Regelung, nach der Jugendliche im Laufe eines Jahres nur bei insgesamt zwölf Wettkämpfen aufgestellt werden dürfen. Dazu zählen auch Deutsche-, Süddeutsche-, Südwestdeutsche- und alle sonstigen Meisterschaften. Für das Duell mit Wemmetsweiler haben wir uns die größeren Chancen ausgerechnet, also mussten sie gegen Speyer pausieren. Alle Drei fahren am nächsten Wochenende zu den Internationalen Deutschen Meisterschaften nach Frankfurt/Oder und hatten somit heute noch eine echte Generalprobe.“ Und die haben sie auch eindrucksvoll genutzt. Carolin Dauth schaffte mit zwei gültigen Versuchen im Reißen 53 kg, Nik Hammer und Giuliano Attilo ließen jeweils drei gültige Versuche mit neuen persönlichen Bestleistungen von 71 bzw. 72 kg folgen. Die zweite Heber-Gruppe leistete sich ebenfalls nur einen einzigen Fehlversuch, wobei auch Sebastian Eich mit 88 kg ganz nahe an seine persönliche Bestleistung herankam. Dieter Meier schaffte 62 kg und Patrick Drews 100 kg. Nach dem Reißen stand es nun 110,5 zu 89,1 für den KSV Grünstadt, der somit seinen ersten Wertungspunkt holte. Im Stoßen löste der Trierer Neuzugang Franz Pauly dann Carolin Dauth ab und konnte mit bewältigen 106 kg immerhin 29 Punkte zum Endergebnis beisteuern. Für den 16-jährigen Nik Hammer war es ein optimaler Tag: Mit 84 kg im Stoßen und 155 kg im Zweikampf stellte er zwei weitere Bestleistungen auf. Ähnliches gelang dem gleichaltrigen Giuliano Attilo. Die 90 kg im Stoßen hatte er zwar schon einmal bei den Deutschen Meisterschaften im Juli geschafft, aber 162 kg im Zweikampf bedeuteten für ihn ebenfalls einen neuen Rekord. „Entweder es läuft im Reißen und im Stoßen dann nicht, oder es ist umgekehrt,“ bemerkte Giuliano. „Aber heute lief es in beiden Disziplinen richtig gut!“ Durch eine solide Gesamtleistung und nur einem einzigen Fehlversuch konnte der KSV Grünstadt schließlich auch das Stoßen für sich entscheiden (216,0 : 188,1) und den Wettkampf mit 3 : 0 Punkten gewinnen. Genug Motivation also für die beiden nächsten Auswärtskämpfe in Mutterstadt und Hostenbach.



Regionalliga-Wettkampf gegen AV 03 Speyer II
am 18.10.2014

Wie bereits erwartet, verlor der KSV Grünstadt seinen ersten Wettkampf in der neuen Regionalliga-Saison gegen den haushohen Favoriten AV 03 Speyer II mit 160,5 zu 332,5 Relativpunkten.
„Das ist schon fast ein Negativ-Rekord“, bemerkte Trainer John Attilo. „Aber mehr war unter diesen Voraussetzungen leider nicht drin.“ Die Erklärung dafür folgte dann auch sofort: „Heute morgen hat Patrick Drews abgesagt, er konnte seinen Arm nicht mehr richtig bewegen.“ Zum Glück gab bereits einige Tage zuvor Steffen Schneider seine Zusage, der Mannschaft auszuhelfen. Er hatte vor über einem Jahr seinen letzten Wettkampf bestritten und seitdem kaum noch trainiert. Mit sechs gültigen Versuchen und einem Zweikampfergebnis von 130 kg (55 kg im Reißen und 75 kg im Stoßen) zeigte er dem Publikum, dass er weiterhin von seiner erlernten Technik profitieren kann. Einen gelungenen Einstand gaben auch die beiden Trierer Neuzugänge Dieter Meier und Franz Pauly. Der 50-jährige Meier und der 49-jährige Pauly demonstrierten eindrucksvoll, dass sie noch lange nicht zum „alten Eisen“ gehören. Beide leisteten sich nur jeweils einen Fehlversuch und steuerten 27 und 29 wichtige Relativpunkte zum Endergebnis bei. Jacqueline Wilhelm blieb mit 43 kg im Reißen und 50 kg im Stoßen im Rahmen ihrer Möglichkeiten, ebenso wie Pascal Ißler mit 70 und 85 kg. Zum besten Heber in den Reihen des KSV Grünstadt avancierte Sebastian Eich - neben Steffen Schneider der einzige Sportler, dem alle sechs Versuche gelangen. Er schaffte 198 kg im Zweikampf und kam dabei im Stoßen mit 114 kg nah an seine bisherige Bestleistung heran. „Wir konzentrieren uns jetzt auf den nächsten Kampf in Wemmetsweiler“, sagt Abteilungsleiter Axel Wenz. „Dort werden voraussichtlich auch unsere Jugendlichen Carolin Dauth und Giuliano Attilo wieder dabei sein.“

Einzelergebnisse:
Steffen Schneider: 17,5 Relativpunkte
Pascal Ißler: 22
Jacqueline Wilhelm: 23
Dieter Meier: 27
Franz Pauly: 29
Sebastian Eich: 42



Deutsche Meisterschaften Junioren u. Senioren
am 24.10.14 in Obrigheim

Bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren und Senioren im Gewichtheben erreichte Patrick Drews vom KSV Grünstadt den 6. Platz. Sophia Attilo verteidigte erfolgreich ihren Vizemeistertitel aus dem Vorjahr.

Patrick Drews musste sehr lange auf seinen Einsatz warten am Eröffnungstag der Deutschen Meisterschaften, die im badischen Obrigheim über die Bühne gingen. Aufgrund einiger Zeitverzögerungen war die letzte Gruppe – seine Gewichtsklasse bis 69 kg – erst um 20.30 Uhr an der Reihe. Im Reißen begann er mit 95 kg, die er souverän meisterte. Die Hantellast von 100 kg im zweiten Versuch brachte er dann leider nicht zur Hochstrecke, auch eine Steigerung auf 101 kg führte nicht zum gewünschten Erfolg. Im Stoßen gelang es ihm, 115 und 120 kg bewältigen. Im letzten Versuch ging er an 129 kg – diese Steigerung bot die einzige Möglichkeit, sich in der Rangliste zu verbessern. „Eigentlich war es fast unmöglich, aber Patrick konnte das Gewicht richtig gut umsetzen“, sagte Trainer John Attilo. „Sogar der Ausstoß gelang ihm noch, aber er dann ließ er die Hantel zu früh fallen. Hätte er es geschafft, wäre ein Sprung auf Platz 4 möglich gewesen.“ Mit einer Zweikampfleistung von 215 kg erreichte er letztendlich den 6. Platz. Selbst bei optimalem Wettkampfverlauf wäre in diesem Jahr keine Platzierung unter den ersten Drei möglich gewesen. Nico Fritsch, der Deutsche Meister aus Meißen erreichte 248 kg im Zweikampf, der Drittplatzierte (Adrian Müller aus Obrigheim) immerhin noch 240 kg.

Sophia Attilo traf in der Gewichtsklasse der Frauen bis 58 kg auf Julia Schwarzbach – sechsmalige Deutsche Meisterin und zweifache Olympia-Teilnehmerin – die sich durch eine Zweikampfleistung von 185 kg wiederum souverän den Titel sicherte. Das vorrangige Ziel von Sophia Attilo war daher, wie im Vorjahr den 2. Platz zu erreichen. Im Reißen begann sie mit 63 kg, steigerte im nächsten Versuch auf 67 kg und schaffte im dritten Durchgang dann 70 kg, die eine neue persönliche Bestleistung bedeuteten. Im Stoßen hatte sie sich ähnliches vorgenommen, kam aber nach einem ausgezeichneten Anfangsversuch von 75 kg mit der Steigerung auf 80 kg nicht ganz zurecht. Auch im dritten Anlauf konnte sie dieses Gewicht leider nicht bewältigen. „Über die Bestleistung im Reißen habe ich mich noch riesig gefreut, aber mit dem Stoßen war ich natürlich ganz und gar unzufrieden“, bemerkte die angehende Polizistin. „Der zweite Platz geht aber trotzdem völlig in Ordnung.“ Mit einer Zweikampfleistung von 145 kg hatte sie schließlich einen Vorsprung von 10 kg auf die Drittplatzierte Sina Lauble aus Flözlingen.




Südwestdeutsche Meisterschaften im Gewichtheben (Zweikampf)
10.05.2014 in Grünstadt


70 Sportlerinnen und Sportler aus 15 Vereinen gingen in 10 Stunden mehr als 400 mal an die Hantel. Unter dem Beifall von etwa 80 Zuschauern stemmte der Altriper Tobias Herbst mit 165 kg die größte Last des Tages und für den Gastgeber gab es insgesamt 5 Einzel- und zwei Mannschaftstitel: So könnte man die Südwestdeutschen Meisterschaften im Gewichtheben, die am Samstag in der Halle des KSV Grünstadt ausgetragen wurden, kurz und knapp in Zahlen zusammenfassen.

Dahinter stecken natürlich viele großartige Einzel-Leistungen - erbracht sowohl von den Athleten als auch vom gesamten Organisationsteam. Den anstrengendsten Job hatten eindeutig die Scheibenschieber, die vor allem bei den Junioren und Senioren Schwerstarbeit leisteten und die Hantel oftmals mit mehr als 100 kg bestücken mussten.
Die Wettkämpfe begannen mit den Jugendlichen; der KSV Grünstadt wurde in dieser Gruppe von insgesamt drei Sportlern vertreten. Besonders herausragend waren hier die Leistungen von Nik Hammer in der Gewichtsklasse bis 62 kg. Er steigerte seine Bestmarken im Reißen um 3 kg auf 63 kg und im Stoßen sogar um 10 auf 75 kg. Mit 138 kg im Zweikampf kam er auf den dritten Platz. Mit 139 Kilogramm lag sein Vereinskamerad Giuliano Attilo nur ganz knapp davor. Er schaffte 62 kg im Reißen und 77 kg im Stoßen. Sieger wurde Dominik Schmidt aus Mutterstadt mit 155 kg im Zweikampf. Etwas Pech hatte Marvin Ißler, bei dem die Waage etwas mehr als 85 kg anzeigte und er dadurch in die nächst höhere Gewichtsklasse bis 94 kg eingestuft wurde. Dort hatte er mit Justin Anweiler aus Mutterstadt einen Konkurrenten, dem er am diesem Tag leider nicht Paroli bieten konnte. Er kam mit 90 kg im Reißen und 100 kg im Stoßen auf den 2. Platz.
Die Jugend-Mannschaftswertung gewann der KSV Grünstadt dennoch vor dem AC Mutterstadt. Dazu beigetragen hat auch Carolin Dauth, die sich den Titel bei den Schülerinnen sicherte. Mit 113 kg im Zweikampf konnte sie ihre bisherige Bestleistung einstellen und im Stoßen mit 60 kg sogar noch übertreffen.
Zwei weitere junge Damen gingen für den KSV dann bei den Seniorinnen an den Start. Die Bezeichnung dieser Altersklasse ließ so manchen Zuschauer schmunzeln – sind die beiden Athletinnen doch gerade mal 20 Jahre alt. Jacqueline Wilhelm bewältigte 100 kg im Zweikampf und kam in der Gewichtsklasse (bis 69 kg) auf den zweiten Rang. Sophia Attilo wurde mit 144 kg im Zweikampf Südwestdeutsche Meisterin in ihrer Klasse bis 58 kg und sicherte sich in der Gesamtwertung der Frauen mit 105 Relativpunkten und großem Vorsprung den ersten Platz.
Die Grünstadter Herren konnten an diese hervorragenden Ergebnisse nahtlos anknüpfen:
Patrick Drews siegte in der Gewichtsklasse der Junioren bis 77 kg. Obwohl er im Stoßen sein Potential nicht ganz ausschöpfen konnte, hatte er mit 212 Zweikampf-Kilos einen respektablen Vorsprung auf den Zweitplatzierten, Frank Trautmann aus Mainz-Weisenau. Dritter wurde Pascal Ißler aus Grünstadt. Darüber hinaus führte Patrick Drews mit 76 Relativpunkten die Gesamtwertung aller Junioren an.
Richtig spannend wurde es in der Senioren-Gewichtsklasse bis 77 kg, wo Sebastian Eich an die Hantel ging. Im Reißen konnte er sich bereits um 5 kg auf eine neue persönliche Bestleistung von 90 kg steigern. Allerdings hatte Hendrik Schmidt aus Hostenbach zu diesem Zeitpunkt mit 91 kg einen leichten Vorsprung. Im Stoßen zeigte Eich seine ganze Stärke, brachte 118 kg zur Hochstrecke und zog damit an seinem Konkurrenten vorbei. Ein wirklich hart erkämpfter 1. Platz, über den er sich dann auch riesig freute.
Der perfekte Abschluss einer gelungenen Veranstaltung war für den KSV Grünstadt schließlich noch der Sieg in der Vereinswertung - vor der TSG Haßloch und dem KSV Hostenbach.

                                       Zweikampf     Platzierung
Carolin Dauth (Schüler)             113         1.
Giuliano Attilo (Jugend)             139          2.
Nik Hammer (Jugend)               138          3.
Marvin Ißler (Jugend)                190          2.
Patrick Drews   (Junioren)         212          1.
Pascal Ißler   (Junioren)            157          3.
Sebastian Eich (Senioren)         208          1.
Sophia Attilo (Senioren)             144          1.
Jacqueline Wilhelm (Senioren)   100          1.
Herbert Leser (Masters)             128          1.




Großer Jubel bei der RHEINPFALZ-Wahl "Sportler des Jahres 2013"

Der KSV Grünstadt siegte in der Mannschaftswertung mit 372 Stimmen vor den Turnern der TSG (349 Stimmen).

Patrick Drews, in der Einzelkategorie Männer nominiert, konnte sich mit 450 Stimmen vor dem Leichtathleten Imran Ahmed (380) behaupten.

Und unser Jugend-Trainer Rolf Mayer - nominiert für seine unglaubliche Reise mit dem Fahrrad zum Nordkap - holte sich mit 329 Stimmen den dritten Platz.





Überraschung in Mutterstadt (12.04.14)


Damit hatte vorher eigentlich niemand gerechnet: Der KSV Grünstadt setzte sich im letzten Wettkampf der laufenden Saison überraschend gegen den AC Mutterstadt II durch und verließ somit den letzten Tabellenplatz. Die junge Staffel holte sich sogar alle drei Wertungspunkte und besiegte die Gastgeber mit 259,2 zu 194,8 Relativpunkten. Vielleicht ging es den Mutterstadtern ähnlich wie dem FC Bayern in der Fußball-Bundesliga: Nachdem die Gewichtheber bereits als Regionalliga Meister feststanden, war wohl ein wenig die Luft raus. Zudem mussten die Gastgeber auf ihren besten Heber Victor Gainza verzichten, der sich in Frankfurt/Oder auf die Jugend-Europameisterschaften vorbereitet. Aber auch dem KSV Grünstadt fehlte mit Patrick Drews jener Mann, der bisher die meisten Punkte sammelte. Doch die jungen Athleten ließen sich den enormen Druck, der auf ihren Schultern lastete, in keiner Weise anmerken und spornten sich gegenseitig an. „Wir hatten nur einen einzigen ungültigen Versuch, ich kann mich nicht erinnern, dass es so etwas schon einmal gab“, sagte der sichtlich erleichterte Trainer John Attilo. Es waren vor allem die Jüngsten – Carolin Dauth (14), Nik Hammer (16) und Giuliano Attilo (16), die regelrecht über sich hinauswuchsen. Carolin Dauth erzielte mit 54 kg im Reißen und 59 kg im Stoßen zwei neue persönliche Bestleistungen, ebenso wie Giuliano Attilo mit 67 und 85 kg. Nik Hammer, zunächst nur als Ersatzmann eingeplant, dann aber doch im Reißen am Start, wollte nicht nachstehen und verbesserte seine Rekordmarke auf 60 kg. Auch Sebastian Eich, dessen Parade-Disziplin bisher eher das Stoßen war, schaffte es, sich auf 85 kg im Reißen zu steigern und 115 kg zu stoßen. Pascal Ißler stellte mit 73 und 90 kg seine bisherigen Bestleistungen ein. Sein Bruder Marvin, der nur im Stoßen an die Hantel ging, bot mit 97 zur Hochstrecke gebrachten Kilos eine solide Leistung und Jacqueline Wilhelm überzeugte ebenfalls mit sechs gültigen Versuchen. „Ich bin richtig stolz auf unsere Mannschaft“, bemerkte John Attilo und gab zu, dass er die Anzahl der möglichen Relativpunkte vorher wesentlich niedriger eingeschätzt hatte. „Absolut jeder hat sich gesteigert, das ist schon klasse!“ Auch das Interesse der Öffentlichkeit an diesem so wichtigen Wettkampf – vor allem nach dem Sieg bei der RHEINPFALZ-Wahl zur Mannschaft des Jahres 2013 – findet er bemerkenswert. „Den Klassenerhalt in der Regionalliga zu schaffen, das waren wir unseren Wählern und Fans einfach schuldig.“

Einzel-Ergebnisse:
Giuliano Attilo 60 Pkt., Carolin Dauth 58 Pkt., Sebastian Eich 52 Pkt., Jacqueline Wilhelm 36 Pkt., Pascal Ißler 27 Pkt., Nik Hammer 14 Pkt., Marvin Ißler 12,2 Pkt.
 


KSV Grünstadt gegen KSV Hostenbach (18.01.14)

Die Gewichtheber des KSV Grünstadt starten zwar mit einer Niederlage in die Rückrunde der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saar, erzielen aber mit 305,0 Relativpunkten eine neue Saisonbestleistung. Hostenbach, der Gegner aus dem Saarland gewinn den Wettkampf mit 357,0 Relativpunkten.
Trainer John Attilo bastelte lange an einer Strategie, um ein optimales Ergebnis mit mehr als 300 Punkten erreichen zu können. Die mussten schon drin sein, wenn man überhaupt eine minimale Chance haben wollte. Denn auch die jeweiligen Gegner schaffen es nicht immer, ihre bestmögliche Mannschaft aufzustellen – Hostenbach hatte da allerdings Glück. Nachdem die Personalsituation unter den langjährigen Stamm-Hebern weiterhin sehr angespannt ist, standen im Aufgebot des KSV Grünstadt gleich drei Nachwuchs-Athleten, die die Altersgrenze in der Jugendliga erreicht haben und dieses Jahr dort nicht mehr antreten dürfen. „Normalerweise mache ich das nicht gern“, betonte der Trainer. „Die Jugendlichen sollen eigentlich langsam in die Mannschaft hineinwachsen.“ Zum ersten Mal wandte der KSV auch eine Regelung an, nach der sich die Heber auf bis zu zwei Positionen Reißen und Stoßen teilen können. Aus diesem Grund kamen Marnie Schmolke und Jacqueline Wilhelm nur im Reißen zum Einsatz. Im Stoßen wurde dann getauscht und Pascal Ißler sowie Sebastian Eich gingen an die Hantel. Eich erzielte mit 115 kg eine neue persönliche Bestleistung. Die beiden „Debütanten“ Carolin Dauth und Giuliano Attilo wollten bei ihrem ersten Auftritt vor den zahlreich erschienenen Zuschauern natürlich ebenfalls Akzente setzen und glänzten jeweils mit Bestleistungen im Reißen und im Zweikampf. Sie erzielten auf Anhieb die meisten Relativpunkte für ihre Mannschaft - lediglich übertroffen von Patrick Drews, der mit 81 Punkten bester Heber der gesamten Veranstaltung war. Er erhöhte seinen persönlichen Rekord im Zweikampf auf 222 kg, stellte seine Bestleistung im Stoßen ein und scheiterte im Reißen nur ganz knapp an einer neuen Höchstmarke. Zum Pechvogel des Abends wurde dann allerdings Thomas Kuke, der im Reißen „platzte“, wie es im Fachjargon so schön unsensibel heißt. Er scheiterte dreimal an seinem Anfangsgewicht. „Umso schlimmer, dass dieses Malheur ausgerechnet gegen meinen ehemaligen Verein passierte“, sagte er danach zerknirscht. Am Endergebnis hätte aber auch er nichts ändern können – davon ließ er sich schließlich noch überzeugen und fand im Stoßen zu seiner gewohnten Souveränität zurück.

Die Leistungen im Einzelnen:

                                              Reißen              Stoßen              Zweikampf          Relativpunkte
Marnie Schmolke                       32                      -                           -                       14,5
Pascal Ißler                                -                      87                          -                       20,5
Jacqueline Wilhelm                    42                      -                           -                         8,0
Sebastian Eich                           -                      115                         -                       41,0
Carolin Dauth                             51                     56                       107                     48,0
Giuliano Attilo                             61                     76                       137                     53,0
Patrick Drews                           100                   122                       222                     81,0
Thomas Kuke                             0                     120                         -                       39,0



 

KSV Grünstadt gegen AV 03 Speyer II am 19.10.13

Nicht den Hauch einer Chance hatten die Gewichtheber des KSV Grünstadt gegen Titel-Aspirant AV 03 Speyer II. 147,3 : 521,6 Relativpunkte lautete das Endergebnis dieser Begegnung in der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland. Die ersatzgeschwächte Heim-Mannschaft hatte zudem noch Pech, dass sich Patrick Drews während der Aufwärmphase zum Stoßen eine leichte Verletzung zuzog und den Wettkampf vorzeitig beendete. „ Patrick wird in zwei Wochen bei den Deutschen Meisterschaften starten“, erklärte Trainer John Attilo, „deshalb wollten wir kein Risiko eingehen.“ Schon im Reißen merkte man den KSV-Athleten an, dass es schwer war, sich gegen einen derart übermächtigen Gegner zu motivieren: Keiner schaffte drei gültige Versuche. Den Athleten aus Speyer erging es jedoch ähnlich – auch sie hatten viele Fehlversuche. Im Stoßen lief es dann auf beiden Seiten wesentlich besser, alle ausgeführten Hebungen waren gültig. So wurde zumindest in dieser Teildisziplin das Ziel erreicht, den Zuschauern eine ansprechende Leistung zu bieten. „Beim nächsten Wettkampf am 14. Dezember gegen den AC Mutterstadt II werden die Voraussetzungen für uns bestimmt wieder etwas besser sein“, sagte John Attilo optimistisch. „ Es war klar, dass wir in der Regionalliga einen schweren Stand haben, aber immerhin sind wir nicht das Schlusslicht in der Tabelle.“


KSV Grünstadt gegen TSG Haßloch am 28.09.13

Der KSV gewinnt den ersten Heim-Wettkampf in der Regionalliga mit 285,9 zu 115,0 Relativpunkten gegen die TSG Hassloch.

Sie konnten einem schon etwas leid tun, die Gäste aus Hassloch: Ausgerechnet der beste Mann fiel krankheitsbedingt aus und deshalb mussten sie mit fünf anstatt der üblichen sechs Heber antreten. So war der Ausgang der Begegnung im Prinzip bereits vor Beginn abzusehen. Wie schnell allerdings auch mal etwas dazwischen kommen kann, zeigte sich am Beispiel von Axel Wessolek, dem Routinier der KSV-Staffel: Nach seinem guten Anfangsversuch mit 73 kg im Reißen verspürte er einen Schmerz in der Schulter und trat dann vorsichtshalber zum Stoßen nicht mehr an. Aus diesem Grund konnte er nur 12,5 Relativpunkte zum Endergebnis beitragen – normalerweise wären es etwa 35 mehr gewesen. Demzufolge wurde damit auch das Ziel, das Mannschaftsergebnis aus dem Kampf gegen Hostenbach zu übertreffen, auf den ersten Blick nicht erreicht. Vergleicht man jedoch die einzelnen Wertungen, lässt sich schon ein deutlicher Aufwärtstrend erkennen. Steffen Schneider tastet sich so langsam wieder an seine bisherigen Bestleistungen heran und überzeugte mit 78 kg im Reißen und 100 kg im Stoßen. Er war zudem der einzige Athlet mit sechs gültigen Hebungen. Patrick Drews versuchte sich im Stoßen an einem neuen persönlichen Rekord, der ihm leider an diesem Tag noch nicht gelingen wollte. 98 kg im Reißen und 115 kg im Stoßen ergaben 80 Relativpunkte – die höchste Wertung aller Athleten und ebenfalls eine Steigerung gegenüber dem vorigen Wettkampf. Den größten Sprung machte Sebastian Eich, der im Stoßen mit 110 kg eine neue persönliche Bestmarke aufstellte und 43 Relativpunkte beisteuern konnte. Die weiteren Punkte erzielten Jacqueline Wilhelm (37) und Thomas Kuke (56,4). Ein großes Lob gebührt wieder dem enorm fairen Grünstadter Publikum, welches sowohl die eigene als auch die Mannschaft der Gäste gleichermaßen lautstark anfeuerte. Am 19. Oktober findet bereits der nächste Heim-Wettkampf statt; Gegner wird dann das äußerst starke Team des AV 03 Speyer II sein.


KSV Hostenbach gegen KSV Grünstadt am 14.09.13

Wie bereits im Vorfeld erwartet, kassierten die Gewichtheber des KSV Grünstadt eine Niederlage im ersten Runden-Wettkampf der Regional-Liga Rheinland-Pfalz/Saarland. Mit 330,0 Relativpunkten setzte sich der Gastgeber KSV Hostenbach durch, die Grünstadter Staffel erzielte 300,8 Punkte. Nach dem Aufstieg von der Oberliga war bereits klar, dass in der Regional-Liga wesentlich höhere Anforderungen gestellt werden. Bisher kamen nur vier Athleten in die Wertung, in Zukunft sind es sechs. Somit ist es wesentlich schwerer, kurz- oder längerfristige Defizite und Ausfälle zu kompensieren. In derzeit optimaler Besetzung trat der KSV Grünstadt im saarländischen Hostenbach an, das Resultat entsprach den Erwartungen des Trainers John Attilo. Steffen Schneider brachte als Einziger sechs gültige Versuche ein und wurde mit 52 Relativpunkten „belohnt“. Axel Wessolek, mit 45 Jahren der Senior des Teams, plagt sich seit einiger Zeit mit gesundheitlichen Problemen und musste daher gerade im Stoßen etwas weniger Gewicht auflegen lassen. 46 Relativpunkte sind daher für ihn absolut in Ordnung. Jacqueline Wilhelm blieb mit 36 Punkten zwar etwas hinter ihren bisherigen Leistungen zurück, sie kann allerdings wegen einer beruflichen Weiterbildung im Moment nicht sehr oft trainieren. Sebastian Eich merkte man noch die gerade überstandene Erkältung an, die Zweikampfleistung von 183 kg (32 Relativpunkte) ist daher gewiss noch ausbaufähig. Thomas Kuke, dem zweiten Routinier in der Mannschaft, gelingt es immer wieder, ohne geregeltes Hantel-Training akzeptable Leistungen zu erzielen – mit gelegentlichen Kraft-Übungen erreichte er immerhin ein Zweikampfergebnis von 225 kg und 58,8 Relativpunkten. Wenn die Technik stimmt, kann man Gewichtheben eigentlich nicht verlernen. Die höchste Punktzahl im Grünstadter Team gab es für Patrick Drews, der allerdings im Reißen nur einen gültigen Versuch in die Wertung einbringen konnte. Mit seinen 76 Relativpunkten war er sogar bester Heber der gesamten Veranstaltung, gefolgt von dem Hostenbacher Hendrik Schmitt, der 69 Punkte erzielte. John Attilo ist zuversichtlich, dass in den nächsten Begegnungen durchaus eine Leistungssteigerung möglich ist. Am 28. September findet der erste Heimkampf gegen die TSG Hassloch statt, deren Stärke sich derzeit noch nicht ganz einschätzen lässt. Die härtesten Gegner werden wohl die jeweils zweite Garnitur der Bundesliga-Vereine AV 03 Speyer und AC Mutterstadt.





Großer Jubel bei den Gewichthebern des KSV Grünstadt: Ein souveräner Sieg in Altrip mit einer Rundenbestleistung von 273,0 Kilopunkten sichert den Meistertitel in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.
Den Grundstock zu dieser überragenden Mannschaftsleistung legte Jacqueline Wilhelm, die als erste ihre Reißversuche absolvieren musste. Drei gültige Versuche brachte sie in die Wertung ein, zudem gelang ihr noch eine neue persönliche Bestleistung von 53 kg. Da wollten ihre Mannschaftskollegen natürlich nicht nachstehen: Ohne einen einzigen ungültigen Versuch beendete der KSV Grünstadt das Reißen und hatte nach dieser Teildisziplin knapp 40 Punkte Vorsprung auf den AC Altrip. „Ich kann mich nicht daran erinnern, dass uns so etwas schon einmal geglückt ist“, sagte Trainer John Attilo, der mit seinem Team mehr als nur zufrieden war. Er freute sich vor allem mit seinem Sohn Joshua, der mit 83 kg einen neuen persönlichen Rekord schaffte. Auch Steffen Schneider, der berufsbedingt in dieser Saison nicht regelmäßig trainieren konnte, erreichte fast auf Anhieb wieder seine alte Form. Axel Wessolek - mit 45 Jahren der Älteste im Team - bereitet sich gerade auf die Deutschen Meisterschaften der Masters vor, die Ende dieser Woche in Kassel stattfinden. Seine 88 kg im Reißen waren dafür eine gute Generalprobe; diese Leistung erzielte er zudem erst einmal, seit er für den KSV Grünstadt an die Hantel geht. Patrick Drews blieb mit 100 kg ebenfalls dicht an seiner Bestmarke. Nach einer kurzen Verschnaufpause wurde dann in der zweiten Teildisziplin, dem Stoßen, weitergekämpft. Die zahlreichen Grünstadter Fans waren inzwischen dazu übergegangen, nicht nur die eigenen Sportler, sondern auch die Gegner lautstark anzufeuern, so dass unter den etwa 100 Zuschauern in der Halle eine fantastische Stimmung herrschte. Jacqueline Wilhelm, Steffen Schneider und Joshua Attilo knüpften nahtlos an ihre guten Leistungen im Reißen an und zauberten jeweils drei gültige Stoßversuche aufs Parkett, wobei Joshua mit 103 kg wiederum einen neuen persönlichen Rekord aufstellte. Axel Wessolek leistete sich bei 104 kg einen Fehlversuch, konnte dieses Gewicht im nächsten Anlauf aber sicher bewältigen. Als jedoch Patrick Drews dann zweimal an seinem Anfangsversuch scheiterte, schlug die allgemeine Euphorie in banges Erwarten um. Sollte es am Ende doch noch einmal knapp werden? Zwei Altriper Heber waren noch nicht ins Wettkampfgeschehen eingestiegen. So ergab sich fast die gleiche Situation wie in Wemmetsweiler, als der KSV seine bisher einzige knappe Niederlage einstecken musste und am Ende nur noch abwarten und zuschauen konnte. Zum Glück zeigte Drews Nevenstärke und befreite sich und die Fans mit einem gültigen dritten Versuch. Wie bereits im Vorfeld von Trainer John Attilo erwartet, avancierte Tobias Herbst aus Altrip zum besten Heber der gesamten Veranstaltung. Er erzielte 93 Relativpunkte für die Gastgeber, die auf insgesamt 211,4 Punkte kamen. Der KSV Grünstadt stellte mit 273 Relativpunkten eine neue Rundenbestleistung auf, wobei nur 4 Heber gewertet wurden. Zählt man die 58 Punkte von Jacqueline Wilhelm noch dazu, käme man auf ein Gesamtergebnis von 331 Punkten. „Damit sollte es möglich sein, nächstes Jahr in der Regionalliga mithalten zu können“, sagt John Attilo. „Da es dort vermutlich weder einen Auf- noch einen Absteiger gibt, wird der Verband in Kürze über die Zusammensetzung der einzelnen Ligen entscheiden.“
Zahlenspiegel
Jacqueline Wilhelm: Reißen 53 kg/Stoßen 67 kg/Zweikampf 120 kg = 58 Relativpunkte
Axel Wessolek: 88/104/192 = 59 Punkte
Steffen Schneider: 76/99/175 = 67 Punkte
Joshua Attilo: 83/103/186 = 71 Punkte
Patrick Drews: 100/112/212 = 76 Punkte
Pascal Ißler: 70/85/155 = 14,5 Punkte (außer Konkurrenz)



KSV Grünstadt gegen TSG Kaiserslautern am 16.03.13

Souveräner Sieg für die Gewichtheber des KSV Grünstadt beim letzten Heim-Wettkampf der laufenden Saison. Mit 214,0 zu 119,8 Relativpunkten gewannen die Gastgeber deutlich gegen die TSG Kaiserslautern. Die Gäste hatten dabei etwas Pech, da sie lediglich mit vier Hebern angetreten waren und sich einer ihrer Athleten beim Stoßen verletzte. Die Personaldecke der Grünstadter hingegen erlaubt es, regelmäßig fünf Sportler aufzustellen - das niedrigste Ergebnis wird dann gestrichen. Bester Heber der Heimmannschaft war Markus Hübner, der für Patrick Drews einsprang und sehr gute 58 Relativpunkte erzielte. Dicht darauf folgten Jacqueline Wilhelm (53) und Joshua Attilo (52). Axel Wessolek komplettierte das Ergebnis mit 51 Punkten. Auch Sebastian Eich zeigte eine starke Leistung und erzielte 42 Relativpunkte. Außer Konkurrenz ging Pascal Ißler an den Start. Sein Einsatz wurde mit persönlicher Bestleisung im Reißen und im Zweikampf belohnt. Das Saison-Finale findet am 20. April in Altrip statt. Wenn dem KSV auch dort ein Sieg gelingt, steht die Mannschaft als Meister der Oberliga fest.

KTH Trier-Ehrang gegen KSV Grünstadt am 02.03.13

Der ursprüngliche Auswärtskampf in Trier-Ehrang wurde kurzfristig von den Gastgebern abgesagt. Krankheits- und verletzungsbedingt konnten sie keine Mannschaft stellen. Da der KSV nicht automatisch den Sieg zugesprochen bekommen hätte, musste das Team trotzdem antreten - in diesem Fall ohne Gegner. Nach Rücksprache mit Kampfrichter und Verantwortlichen des Gewichtheberverbandes wurde der Wettkampf einige Stunden vor Beginn nach Grünstadt verlegt.
Zu seinem ersten Einsatz kam Marvin Ißler, der gleich mit persönlichen Bestleistungen im Reißen (83 kg) und Stoßen (98 kg) aufwarten konnte. Joshua Attilo steigerte sich ebenfalls auf 80 kg im Reißen und 99 kg im Stoßen. Bester Athlet war Patrick Drews, der 71 Relativpunkte zum Gesamtergebnis beisteuerte. Insgesamt wurden 197,5 Relativpunkte erzielt.

Einzelergebnisse:
Jacqueline Wilhelm   116 kg im Zweikampf / 52 Relativpunkte
Joshua Attilo            179 kg                        61
Patrick Drews           207 kg                        71
Pascal Ißler             155 kg                        13,5
Marvin Ißler              181 kg                        12


AC Heros Wemmetsweiler : KSV Grünstadt am 19.01.13

Knappe Niederlage in Wemmetsweiler

Seine erste Niederlage in dieser Saison musste das Oberliga-Team des KSV Grünstadt beim direkten Tabellennachbarn AC Heros Wemmetsweiler einstecken. Äußerst knapp, mit 246,0 zu 248,6 Relativpunkten ging die Begegnung im Saarland verloren. Wie schon im Vorfeld vermutet, setzten die Gastgeber alles daran, diesen Wettkampf zu gewinnen und gingen in bestmöglicher Besetzung an die Hantel. Grünstadt versuchte dagegenzuhalten, immerhin kam man fast an die bisherige Rundenbestleistung von 253 Punkten heran. Jacqueline Wilhelm erzielte die von ihr erwarteten 50 Relativpunkte, die jedoch dieses Mal das Streichergebnis bedeuteten. Joshua Attilo hatte im Stoßen etwas Pech, da sein zweiter und dritter Versuch jeweils vom Kampfrichter ungültig gegeben wurde. Somit konnte er „nur“ 56 Relativpunkte zum Endergebnis beisteuern. Axel Wessolek – zuverlässig wie gewohnt – kam auf 57 Relativpunkte. Der Joker war dieses Mal Steffen Schneider, der einige Monate nur sporadisch trainieren konnte. Er erzielte trotzdem gute 60 Punkte, obwohl auch ihm in einer der Teildisziplinen, dem Reissen, nur ein gültiger Versuch gelang. Bester Grünstadter war wiederum Patrick Drews, der im Reissen seine persönliche Bestleistung von 102 kg einstellte, im Stoßen jedoch etwas hinter seinen Möglichkeiten zurückblieb (110 kg), woraus sich 73 Relativpunkte ergaben. Als Drews - und somit auch das komplette Grünstadter Team- seinen allerletzten Versuch beendete, hatten gleich drei Athleten auf Wemmetsweiler Seite noch gar nicht angefangen. Dadurch ergab sich natürlich für die Saarländer ein riesiger Vorteil: Sie konnten sich ausrechnen, wie viel Punkte zum Sieg ausreichen würden und heben, ohne große Risiken einzugehen. Der KSV bleibt auch nach der Niederlage an der Spitze der Tabelle. Beide Mannschaften haben derzeit 10 : 2 Wettkampf-Punkte auf dem Konto, jedoch erzielte Grünstadt insgesamt mehr Relativpunkte. In den restlichen vier Runden-Kämpfen darf man sich dann allerdings keinen Ausrutscher mehr erlauben.

Ergebnisse des KSV im einzelnen:
Jacqueline Wilhelm: Reißen 50 /Stoßen 62 /Zweikampf 112 /50 Relativpunkte
Joshua Attilo: 78/93/171 = 56
Steffen Schneider 72/96/168 = 60
Axel Wessolek 85/108/193 = 57
Patrick Drews 102/110/212 = 73



KSV Grünstadt : AC Altrip am 15.12.12

KSV ist „Herbstmeister“

Der KSV Grünstadt beendete die Vorrunde in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar mit einem Sieg in heimischer Halle gegen den AC Altrip. 233,80 zu 156,0 Relativpunkten lautete das Endergebnis, somit steht Grünstadt weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze. Vor allem die zwei Nachwuchsheber Patrick Drews und Joshua Attilo zeigten noch einmal, was sie können. Beide hatten vor, sowohl im Reißen als auch im Stoßen neue persönliche Bestleistungen aufzustellen. Dies gelang dann zwar jeweils nur einmal (Drews im Reißen mit 102 kg und Attilo im Stoßen mit 98 kg), sie begeisterten damit aber trotzdem das Publikum. Mit 81 Relativpunkten war Patrick Drews dann auch der beste Heber des Abends, Joshua Attilo erzielte als Zweitbester 68 Punkte. Eine sichere „Bank“ ist immer immer Axel Wessolek, der dieses Mals 54 Relativpunkte zum End-Resultat beisteuerte. Da Jacqueline Wilhelm und Sebastian Eich verhindert waren, sprang Rudolf Knodel ein. Er erzielte 30,8 Relativpunkte.



TSG Kaiserslautern : KSV Grünstadt am 01.12.12

Der KSV Grünstadt gastierte in seinem vierten Saison-Wettkampf bei der TSG Kaiserslautern. Trotz „angezogener Handbremse“ konnte auch dieses Mal ein Sieg eingefahren werden.
220 Relativpunkte lautete am Ende das Ergebnis für die Grünstadter, die Gastgeber erreichten 149,1 Punkte. Joshua Attilo und Patrick Drews waren die besten Heber der Veranstaltung, beide erzielten jeweils 62 Punkte. Drews war allerdings erkältungsbedingt nicht ganz fit und verzichtete auf seine beiden letzten Stoßversuche. Auch Jacqueline Wilhelm und Axel Wessolek kamen auf die gleiche Punktzahl (jeweils 48). Bestleistungen im Reißen und Stoßen gab es bei Sebastian Eich, der damit seine aufstrebende Form untermauerte, aber mit 43 Relativpunkten leider doch wieder das Streichergebnis war.




Ungefährdeter Heimsieg gegen Ehrang (17.11.2012)

Mit der gleichen Besetzung wie in Rodalben trat die Manschaft des KSV Grünstadt auch gegen die Kylltalheber aus Ehrang an und konnte sich sogar noch um 15 Relativpunkte steigern.




Zweiter Sieg für den KSV (20.10.12)


Der KSV Grünstadt gewinnt mit 226 : 166,4 Punkten beim VfL Rodalben und behauptet somit eindrucksvoll die Führungsposition in der Gewichtheber-Oberliga Rheinland-Pfalz. Einen lockeren Wettkampf bestreiten – so lautete die Vorgabe der Betreuer Axel Wenz und Rudolf Knodel. Sie vertraten Trainer John Attilo, der wegen eines anderen Termines nicht mit nach Rodalben fahren konnte. Für die Nachwuchshoffnungen Patrick Drews und Joshua Attilo geht es zur Zeit vor allem darum, sich auf die in drei Wochen stattfindenden Deutschen Meisterschaften vorzubereiten. Daher sollten sie am Samstag auch kein Risko eingehen. Beide brachten jeweils sechs gültige Versuche in die Wertung ein und zeigten dem begeisterten Publikum, dass ihre Leistungen durchaus noch steigerungsfähig sind. Drews war mit seinen 72 Relativpunkten wiederum bester Heber in den Reihen des KSV und wurde insgesamt nur von Rodalbens Ausnahmetalent Viktor Wiederkehr übertroffen, der für seine Mannschaft mehr als die Hälfte der Gesamtpunkte erzielte (98). Zweitbester KSV-Athlet war Axel Wessolek, welcher 52 Relativpunkte beisteuerte. Damit lag er ganz knapp vor Joshua Attilo und Jacqueline Wilhelm, die jeweils 51 Punkte erreichten. Sebastian Eich überzeugte mit Bestleistungen im Stoßen und im Zweikampf. Da nur die vier besten Heber zum Gesamtergebnis beitragen, kamen seine 41 Relativpunkte zwar nicht in die Wertung - er bestätigte damit aber trotzdem seine aufstrebende Form. Bevor am 17. November der nächste Wettkampf stattfindet (in Grünstadt gegen KTH Trier-Ehrang), stehen Trainer Attilo zunächst einmal anstrengende Wochen bevor. Insgesamt drei Deutsche Meisterschaften verschiedener Altersklassen gehen an den nächsten Wochenenden über die Bühne und erfordern teilweise sehr weite Anreisen. Bereits am nächsten Freitag treten Jacqueline Wilhelm und Sophia Attilo bei den Titelkämpfen der Junioren und Senioren im bayrischen Roding an. Eine Woche später werden die Mehrkampf-Meisterschaften der Schüler in Frankfurt/Oder abgehalten, an den insgesamt fünf KSV-Nachwuchsathleten teilnehmen. Am Schluss folgt die Jugend-DM im hessischen Pfungstadt, hier starten – wie bereits erwähnt - Patrick Drews und Joshua Attilo.






Optimale Ergebnisse für die beiden jungen Frauen, die der KSV Grünstadt bei den Deutschen Gewichtheber-Meisterschaften der Junioren und Senioren im bayrischen Roding an den Start schickte. Sophia Attilo wurde in der Gewichtsklasse bis 58 kg Deutsche Junioren-Meisterin im Reißen, Stoßen und im Zweikampf. Jede Teildisziplin wird – ähnlich wie bei Welt- und Europameisterschaften – einzeln berücksichtigt. In der Gesamtwertung ihrer Klasse (also auch bei den Seniorinnen) erkämpfte sie sich einen hervorragenden 3. Platz. Zusätzlich erzielte sie mit 105 Relativpunkten das zweitbeste Resultat aller Juniorinnen. 69 kg im Reißen und 81 kg im Stoßen – gleich zwei neue Bestleistungen brachte sie auf die Bühne – und wenn man Zweikampfleistung und Relativpunkte mitzählt, waren es sogar vier. Außerdem sechs gültige Versuche: besser kann ein Wettkampf eigentlich nicht laufen! Die 19-jährige Schülerin strahlte daher vor Freude um die Wette mit ihrem Vater und Betreuer John Attilo. Jacqueline Wilhelm erreichte in der Gewichtsklasse bis 63 kg einen ausgezeichneten dritten Platz. Zusammen mit ihr waren gleich zwei Bundeskader-Athletinnen am Start, mit deren Leistungen sie sich natürlich nicht messen konnte. Sie erreichte 50 kg im Reißen und 63 kg im Stoßen. Vier gültige Versuche brachten ihr ein Zweikampfergebnis von 113 kg und 56 Relativpunkten ein. Somit konnte sie ihre gute Form, die sie in den vergangenen Wochen zeigte, eindrucksvoll bestätigen. Bei den nationalen Titelkämpfen tritt meistens die ganze Gewichtheber-Elite an, so zum Beispiel auch die beiden Olympia-Teilnehmerinnen Julia Rohde aus Görlitz und Christin Ulrich aus Ladenburg. Letztere startete in Sophia Attilo's Gewichtsklasse und holte sich den Gesamtsieg der insgesamt 45 Heberinnen. Ein großes Lob gebührt dem gastgebenden Verein TB 03 Roding, der die Veranstaltung wirklich meisterhaft organisierte.





Optimale Titelausbeute für den KSV Grünstadt bei den Südwestdeutschen Meisterschaften: Von 14 Sportlern, die im saarländischen Hostenbach an die Hantel gingen, kamen 11 mit einer Goldmedaille nach Hause. Ein zweiter und zwei dritte Plätze komplettierten das hervorragende Gesamtergebnis. Nach der Trainingspause in den Sommerferien war die Vorbereitungsphase recht kurz, daher erwartete Trainer John Attilo auch keine Höchstleistungen von den KSV-Athleten. Vor allem seine „Jüngsten“, die C- und B-Jugendlichen, haben sich aber trotzdem sehr gut präsentiert. Die größte Freude gab es sicherlich bei Nik Hammer, der sich zum ersten Mal ganz oben auf dem Podest wiederfand. Mit zwei neuen persönlichen Bestleistungen (42 kg im Reißen und 52 kg im Stoßen) setzte er sich in der Gewichtsklasse bis 50 kg an die Spitze. Sein Teamkollege und bisheriger Hauptkonkurrent Giuliano Attilo startete noch in der leichteren Klasse bis 45 kg. Mit einem Zweikampfergebnis von 96 kg erzielte er sowohl den 1. Platz in dieser Gewichtsklasse und gewann damit gleichfalls die Gesamtwertung der männlichen C-Jugend. Beste der weiblichen C-Jugend war Carolin Dauth, die sich knapp vor ihrer Vereinskameradin Marnie Schmolke behaupten konnte. Eine souveräne Vorstellung zeigte auch Sophia Attilo. Mit 139 kg im Zweikampf und 94 Relativpunkten gewann sie nicht nur ihre Gewichtsklasse und war Siegerin bei den Juniorinnen – sie erzielte damit überraschend sogar das beste Gesamtergebnis aller weiblichen Teilnehmer. Auch die Jugendmannschaft (in der Besetzung Nik Hammer, Giuliano Attilo, Joshua Attilo und Patrick Drews) stand ganz oben auf dem Treppchen – sie konnte sich gegen Gastgeber KSV Hostenbach und den AV 03 Speyer durchsetzen.

Ergebnisse:

Marnie Schmolke C-Jugend (w) - 48 kg  ZK 60 kg  =   1. Platz
Carolin DauthC-Jugend (w) - 63 kg    78 kg1. Platz
Giuliano Attilo 
C-Jugend - 45 kg  96 kg1. Platz
Nik Hammer C-Jugend - 50 kg   94 kg1. Platz
Joshua AttiloB-Jugend - 62 kg152 kg1. Platz
Marvin Ißler B-Jugend - 85 kg147 kg 1. Platz
Patrick DrewsA-Jugend - 69 kg195 kg1. Platz
Pascal Ißler            A-Jugend - 77 kg   145 kg3. Platz
Sophia Attilo Juniorinnen - 58 kg 139 kg1. Platz
Jacqueline Wilhelm Juniorinnen - 69 kg103 kg1. Platz
Steffen Schneider Junioren - 69 kg  152 kg3. Platz
Sebastian EichJunioren - 77 kg 180 kg1. Platz
Axel Wessolek Masters AK 3 - 77 kg   176 kg2. Platz
Jürgen SchenkerMasters AK 6 - 85 kg 112 kg1. Platz




Eine kleine Delegation des KSV Grünstadt nahm am Gewichtheber-Turnier im Mainzer Vorort Laubenheim teil. Der Athletenclub 09 richtete diese Veranstaltung bereits zum 13. Mal aus. Bei den Masters gingen Gerhard Röhrig (Altersklasse 5: – 85 kg) und John Attilo (AK 3: – 77 kg) an den Start. Röhrig erreichte mit 145 kg im Zweikampf den 1. Platz und Attilo wurde Zweiter (169 kg). In der Gruppe Kinder und Jugend war Lucas Knodel mit 31 kg Zweikampfleistung erfolgreich (1. Platz). Auch Sophia Attilo konnte sich bei den Frauen in der Gewichtsklasse bis 58 kg durchsetzen (132 kg) – sie belegte den 1. Rang. Die größte Anzahl der insgesamt 50 Teilnehmer stellten die Junioren und Senioren. In der Gewichtsklasse bis 77 kg gingen gleich drei Grünstadter Heber erfolgreich an die Hantel. Sie belegten die Plätze 1 – 3 in dieser Reihenfolge: Patrick Drews (204 kg), Sebastian Eich (175 kg) und Pascal Ißler (158 kg). Rudolf Knodel erreichte schließlich in der Klasse bis 85 kg den 4. Rang (191 kg). Im Gesamtergebnis der Mannschaftswertung konnte der KSV Grünstadt den zweiten Platz hinter dem KSC 07 Schifferstadt belegen.























Super Stimmung beim zweiten Oberliga-Finale in der Halle des KSV Grünstadt. Etwa 100 Zuschauer waren begeistert vom spannenden Wettkampf zwischen den 3 Mannschaften aus Wemmetsweiler, Mutterstadt und dem Gastgeber Grünstadt. Mit einer tollen Leistung eroberte sich der KSV den Vizemeistertitel ! Das im Hinkampf erreichte Ergebnis (260 Relativ-Punkte) konnte mit 276 Punkten nochmals übertroffen werden, so dass am Ende 536 Punkte Platz 2 bedeuteten. Ziemlich konstant die Ergebnisse der beiden anderen Mannschaften: Mutterstadt erzielte 281,2 Relativ-Punkte (plus 281,6 aus dem ersten Finale) und war mit der Gesamtwertung von 562,8 Punkten der erwartete Sieger. Dem AC Wemmetsweiler blieb mit 520,6 Punkten (261+259,6) der dritte Platz.
Mit exakt der gleichen Aufstellung ging der KSV ins Rennen und schaffte es, die in Wemmetsweiler erreichte Rundenbestleistung noch einmal stark zu überbieten. Gleich 10 Punkte mehr schaffte der Jüngste, Joshua Attilo, obwohl er im Stoßen zweimal an 88 kg scheiterte. Ganz stark war er im Reißen mit neuer persönlicher Bestleistung von 73 kg. Patrick Drews, an diesem Tag 17 Jahre alt geworden, beschenkte sich selbst und die begeisterten Zuschauer mit 78 Relativ-Punkten und einer neuen Bestmarke im Stoßen. Zur Belohnung durfte er einen 4. Versuch (außer Konkurrenz) mit 120 kg durchführen: auch diese Last meisterte er souverän! Jacqueline Wilhelm und Steffen Schneider erzielten das gleiche Relativ-Ergebnis wie im Hinkampf, wobei für Steffen mit 102 kg im Stoßen auch eine persönliche Bestleistung zu Buche stand. Thomas Kuke stemmte mit 229 kg im Zweikampf genau soviel wie im März. Da er jedoch etwas leichter war, steuerte er 5 Punkte mehr zum Endstand bei.

Einzelergebnisse (die 4 besten Heber kamen in die Wertung)
Jacqueline Wilhem 50/66/116, 59 P.
Joshua Attilo 73/83/156, 64 P.
Steffen Schneider 80/102/182, 70 P.
Patrick Drews 95/116/211, 78 P.
Thomas Kuke 104/125/229, 64 P.
























10.12.11 Erster Heimwettkampf gegen Weisenau




















15.10.11  Zweiter Oberliga-Kampf in Rodalben





















11.09.11 Oberliga-Wettkampf in Mutterstadt


















Die Regionalliga-Mannschaft der Saison 2010/2011














Wettkampftag der Masters in Grünstadt 16.04.11





















Die Regionalliga-Mannschaft der Runde 2009/2010




 
   
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